Rezension: „NSA – Nationales Sicherheits-Amt“ von Andreas Eschbach

„NSA“ von Andreas Eschbach kam letztes Jahr heraus und hat zumindest unter Bloggern sehr viel Aufmerksamkeit generieren können. Doch dieser 800-Seiten-Kracher hat definitiv nicht nur gute Seiten, während er sich mit der Frage beschäftigt, was gewesen wäre und wie sich die Geschichte verändert hätte, wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten. Doch hat sich der Autor auch mit der Materie auseinandergesetzt?


Bibliographische Daten

  • Autor: Andreas Eschbach
  • Genre: Roman, Geschichtsdystopie
  • Verlag: Lübbe
  • Seitenzahl: 976 S.

Kurzbeschreibung

Wissen ist Macht – Und so etwas wie unwichtige Daten gibt es nicht!

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reiches überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet…

Was wär, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien – und deren totale Überwachung? 


Vielen Dank an den Lübbe Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares!

 


Eigene Meinung

POSITIV

  • Die Einstiegsszene

In der Einstiegsszene wird einem hochrangigen Nazi-Offizier ein Programm vorgeführt mit dem mittels Essensrationen die Aufenthaltsorte von versteckten Juden ermittelt werden konnten. Dies war spannend gemacht, fesselte mich direkt und vor allem wie technischen Einbindungen fand ich super (Später dazu allerdings mehr!)

Eine echt starke Einstiegsszene, die Lust auf die Story macht und gleich mit einem richtigen Kracher einsteigt!

  • Die „Neubesetzung“ des Programmierens mit weiblichen Eigenschaften

Das Programmieren, das ja bei uns eher männlich konotiert ist, ist in diesem Roma (nach den tatsächlichen Anfängen des Programmierens!) weiblich besetzt und Männer wollen hier mit Programmieren absolut nichts am Hut haben. Programme sind „Rezepte“ und es wird einem mit weiblichen Beispielen und einem pinken Handbuch das Programmieren beigebracht, wovor sich die Männer regelrecht scheuen! Eine klasse Drehung, die zeigt, dass es völlig egal ist, mit welchem Geschlecht wir eine Tätigkeit assoziieren.

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  • Die absolute Unbarmherzigkeit der Menschheit

Oftmals wird in diesem Buch gezeigt zu was die Menschheit fähig sein kann, wenn sie die Mittel zur Verfügung hat und wie Menschen alles in ihrer Macht ausnutzen, um es zu ihrem Vorteil zu nutzen. Gerade, dass die Technologie hier so völlig ausgelotet und für „böse“ Dinge genutzt wurde, führte einem immer wieder vor Augen, dass es bei uns heute nicht anders aussieht.

  • Keine Auslassung von Grausamkeiten und schlechten Schicksalen

Dieses Buch ist ziemlich grausam. Zwar gibt es auch unnötige Grausamkeiten, aber man wird wirklich keinem Schicksal erspart, bekommt vieles haargenau und in „Echtzeit“ mit und ist immer wieder erschrocken darüber, wie vieles man doch immer wieder für selbstverständlich annimmt, was dann einfach so wieder aus den Angeln gehoben werden kann. Schön, dass hier nicht davor zurück gescheut wurde, die Geschichte in all ihrer Grausamkeit zu zeigen.

NEGATIV

  • Wer hat Herrn Eschbach kontrolliert, als es um die technischen Aspekte ging? Und wer war so dumm, diesen großen Bullshit durchgehen zu lassen?

Ich sage nicht, dass ich die Wahrheit mit Löffeln gefressen habe, was dieses Thema angeht. Aber ich studiere Elektrotechnik, habe Freunde die Informatik und IT-Security studieren und ich kann euch eins sagen: Alles in diesem Buch ist riesiger Bullshit.

Wie gesagt: Dass die Programmiersprache mit weiblichen Eigenschaften besetzt ist, ist definitiv nicht erfunden, das war sehr lange so. Dass auch Programmstücke eingefügt werden, die auf Deutsch funktionieren, zeigt, dass man sich wenigstens irgendwie damit auseinandergesetzt hat.

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Aber. Herr Eschbach möchte gerne ein funktionierendes High Tech System für alle Bürger, so wie wir es heute auch in einem Großteil der Welt haben. Will aber gleichzeitig auch die Sprache, die Lebensweise und die Menschen des Dritten Reiches haben. Aber eins davon muss man aufgeben, denn Technologie durchdringt unser Leben nicht nur elementar, sondern verändert auch unsere Lebensweise und unsere Gedanken. Ein Beispiel: Man kann nicht sagen, dass die Menschen trotzdem hungern und es nur langsame Informationen gibt, wenn es a) im gesamten Roman 5-mal klar gemacht wird, dass man alle Lebensmittel kontrolliert und verteilen kann und b) eine Form des Internets existiert, die durchaus nicht erfordert, dass noch Telegramme und „richtige“ Briefe verschickt werden, wenn diese Ressource auch leicht gespart werden könnte.

Herr Eschbach scheint außerdem auch nicht verstanden zu haben, wie der Aufbau eines Computernetzes und eines generellen Computers funktioniert. Die Nazis schaffen innerhalb von weniger als 5 Jahren das alles, was wir innerhalb von etwa 70 Jahren geschafft haben und niemand kann mir sagen, dass ohne freie Wirtschaft und nur unter extremster Überwachung solche Ergebnisse erzielt werden können. Auch haben alle Deutschen Handys und Computer, allerdings sind diese klobig, holzig und sehr schwer zu bedienen. Was an sich nicht schlimm ist, die ersten Computer waren durchaus so. ABER diese Computer sind auf dem Level unserer heutigen. Die wären nicht so. Niemals. Denn um unsere Computer zu bauen, müssen jahrelange Forschungen zu kleineren Bauteilen, besseren Verschaltungen und besseren Bildschirmen gemacht werden. Diese Nachforschungen können die Nazis gar nicht machen.

Ach ja: Lettke benutzt immer wieder ein quasi GPS System. Also nicht über Satelliten, sondern über TELEFONMASTEN (Anmerkung: Das wird heute durchaus auch genutzt, ist aber…unpräzise, wenn man generös ist), das allerdings auch in anderen Ländern ausgeführt werden kann, die keineswegs dafür ausgelegt sind (HOW?) und das auch nicht mit der Präzision, die man erwarten würde (Mit heutigen Maßstäben: Fucking unpräzise), sondern mit einer heutigen modernen Präzision. Das. Ist. Nicht. Möglich.

Genauso wenig wie in einer Gesellschaft einfach das ganze Geld abzuschaffen, um ihren Geldverkehr zu überwachen und gleichzeitig keinen Schwarzmarkt mit Zigaretten zu erhalten. Gerade zu fucking Kriegszeiten.

Aber wisst ihr, was mich richtig aufgeregt hat: Erst sind die Datensilos (Server) einfach nur alt und langsam und man HÖRT, wie sie die Daten verarbeiten. (Alleine ein Laptop hat heute mehr Power als ein riesiger Raum von IBM damals, möchte ich erwähnen. Und die waren lange nicht so effizient.)

Und dann bauen sie quasi ein Gebäude mit diesen Silos und auf einmal sind sie schnell, effizient und einfach nur GENIAL. Aber hier gilt: Nicht je mehr, je besser. Sondern je schneller, je besser. Schneller werden die Dinger aber nicht und so werden alle modernen (!) Programmiertechniken einfach so angewendet, mal eben entdeckt (Wofür es bei uns jahrzehntelange Überlegungen und Rumprobieren gebraucht hat).

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Und das was am Ende passiert (Das ich natürlich nicht spoilere) ist absolut gequirlte Scheiße, weil selbst wir das nicht hinkriegen. Aber die Nazis. Wenn sie alle, die ihnen nicht passen umbringen. Ohne die zusätzliche Brainpower.

Aber mal kurz im Ernst: In der realen Welt gibt es seit Jahrzehnten Überlegungen zu neuronalen Netzen und besseren Künstlichen „Intelligenzen“. Diese können nur nicht umgesetzt werden, weil die Hardware noch nicht so weit ist. Mit anderen Worten: Die Nazis können so viele alte Computer hintereinander schrauben, wie sie wollen. Sie würden solche Fortschritte niemals so erreichen.

  • Sollen wir uns hier überhaupt mit irgendwem identifizieren

Wir haben zwei Protagonisten. Zwei. Und sie beide sind so dermaßen unsympathisch, dass ich jetzt – einem Monat nachdem ich das Buch gelesen habe – immer noch beide regelmäßig anschreien will. Die beiden sind absolut unsympathisch und führen trotzdem durch dieses Buch als sollten wir uns mit ihnen und ihren Problemen im Krieg identifizieren. Allerdings sind auch die Gegenspieler der beiden nicht unbedingt besser und so stolpert man durch diese Geschichte und fragt sich regelmäßig, was man hier soll und wessen Emotionen man denn nun mitnehmen soll. Absolut verwirrend und zurückwerfend, wenn man versucht in das Buch zu finden.

  • Eugen Lettke und sein Verhältnis zu Sex (Triggerwarnung! Sexuelle Gewalt!)

Eugen Lettke ist unser Psychopath in diesem Buch. Er wurde als Kind ein paar Mal doof angeguckt und als Jugendlicher von einer Bande Jungs und ein paar Mädchen blöd behandelt und verarscht. Das benutzt er, um sich einen diffusen Racheplan zurecht zu legen, der darauf basiert, alle die damals anwesenden Mädchen zu vergewaltigen. Ja, richtig gelesen. Was das ganze bringen soll, versteht man nicht, sehr wohl aber, dass Lettke das größte Arschloch auf Erden ist und alle nach Strich und Faden austrickst. Aber diese Szenen sind nicht abstoßend dargestellt. Sie bringen keine weibliche Perspektive ein oder stellen es als moralisch verwerflich dar, viel mehr wird einfach nur seine Perversion verheiligt. Dies macht er übrigens auch einfach mit einer anderen Frau, die er einfach so anziehend findet. Ich. Verstehe. Nicht. Was. Mir. Diese. Szenen. Gebracht. Haben. Sollen. In jeglicher Hinsicht.

  • Helene Bodenkamp und ihr Verhältnis zu allem

Helene ist einfach nur eine Damsel in Distress. Und nichts weiter. Sie kann super gut programmieren (ist aber ansonsten nichts und höchstens ein wenig hübsch), sie versteht NICHTS und ist immer erstaunt davon, was ihre eigenen Programme für einen Schaden anstellen können. Sie ist so naiv, dass es wirklich nur wehtut, weiter als 5 Seiten am Stück mit ihr zu lesen und hat dann irgendwann auch einen Lover. Das einzige, was sie tut ist, sich mit diesem zu treffen und mit ihm irgendwann Sex zu haben und zu jammern, dass sie keine Kondome mehr haben (Auch dabei ist sie natürlich meistens völlig ahnungslos. WIE BEI ALLEM!)+

Sie ist genial, hat aber keine Ahnung von der Welt und wenn dieses naive Dummchen, das sieht wie ihre jüdische Freundin abgeschoben wird und es einfach abtut als wäre es nichts und nichts tut, um unzählige Juden zu retten, sondern nur ihren desertierten Soldatenlover, die Figur ist, mit der ich mich identifizieren soll, dann danke aber nein danke.

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  • Die letzten 200 Seiten

Die letzten 200 Seiten waren vieles: Langweilig, langgezogen, ohne jeglichen Grund, vom Spannungsbogen komplett abgekoppelt, stellenweise einfach nur blöd und schlecht geschrieben und scheinen nur darauf ausgelegt zu sein zu zeigen, dass man bei dieser Version wirklich keinen Ausweg mehr vor den Nazis hat.

Dann gibt es auch noch eine riesige neue technologische Erfindung, nein sogar zwei. Und wer werden unsere Karnickel? Genau, Eugen und Helene. Und i shit you not, bei diesen Seiten hat es mich richtig von den Socken gehauen vor Schock, da ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, dass Herr Eschbach sich soweit von jeglichen Tatsachen entfernt.

Ich war so unfassbar enttäuscht.


Fazit

Ich wollte „NSA“ lieben. Und nach den ersten 200 Seiten hätte ich es auch noch völlig weiter empfehlen können. Allerdings gab es danach einen rapiden Abfall in der Qualität und auch in der Weise wie die Technologie behandelt wurde. Die ganze Geschichte hat keine Sympathieträger, niemanden, der einmal moralisch handelt, seltsame und nicht justifizierte Verhaltensweisen und es ist absolut und viel zu lang! Ich kann kein Buch weiterempfehlen, was sich damit brüstet „Alternative History“ schreiben zu wollen, dabei aber nur auf billige Erschrecker zurück greift und sich in keiner Weise mit den technischen Details – die in diesem Fall ja sogar namensgebend sind – auseinandersetzt. Dann kann man auch gleich reine Fantasy schreiben.

Tintenkleckse_2

2 von 5 Tintenklecksen!

11 Comments

  1. Elea Brandt

    Hallo Anna,

    danke für die interessante Rezension, deckt sich ja in Teilen mit dem, was ich schon zu NSA gelesen hatte – aber deine technische Perspektive auf den Roman fand ich sehr spannend.

    Tatsächlich bin ich da total bei dir: Wenn man so ein Gedankenexperiment spielt, dann muss man es zu Ende denken. Gerade das macht ja den Reiz einer Alternate History (oder einer guten Dystopie) aus: Dass es möglicherweise mit ein paar anders gedrehten Stellschrauben so hätte passieren können oder passieren könnte. Sobald das nicht funktioniert, verliert das Experiment komplett an Spannung und Intensität. Dann lieber gut konstruierte Fantasy, die Elemente realer Geschichte oder Entwicklungen aufgreift, sich aber nicht an irdischen Maßstäben messen lassen muss (je nach Setting). Von daher: Wenn man die Erde und reale geschichtliche Ereignisse als Basis nimmt (vor allem so brisante wie das dritte Reich), sollte auch spürbar sein, dass man sich auf Erde bewegt und nicht auf einem fernen Planeten, auf dem andere Regeln gelten.

    Von daher, danke für den Denkanstoß.

    Liebe Grüße,
    Elea

    • Anna (Ink of Books)

      Hallo liebe Elea!

      Ja, ich habe die technische Seite immer ein wenig in den Rezensionen vermisst, daher musste ich sie mal einbauen 🙂

      Und freut mich, dass du beim Thema Alternate History meine Gedanken teilst 🙂 Es sollte MÖGLICH sein, dass es so passiert 😀 Und sobald das halt unglaubwürdig wird, habe ich absolut keine Lust mehr auf das Buch D:

      Genau, die Regeln müssen einfach spürbar sein und nicht viel spürbar anders, als man sie kennt. Sonst wird es schnell irgendwas zwischen Fantasy und SciFi 😀

      Viele liebe Grüße
      Anna

  2. Hallo Anna,
    wow, nach deiner Rezension habe ich das Gefühl ich habe ein ganz anderes Buch gelesen als du. 😉 Aber das war wohl einfach meine Warhnehmung. Ich bin nicht so versiert in IT-Technik und dem ganzen Computerdingen, deshalb habe ich da bei einigen Dingen Eschbach „geglaubt“ und vieles auch auf die kreative Freiheit bezogen. Vor allem, weil er wohl auch mal irgendwas mit IT gelernt oder studiert hat. Aber wenn ich das so bei dir lese, war ich da wohl wirklich ziemlich leichtgläubig. 🙂
    Die Kritik an den beiden Charakteren unterschreibe ich so, denn ich konnte auch mit beiden gar nichts anfangen. Ich habe das Buch damals in einer Leserunde gelesen und war erstaunt, wie viele Helene mochten. Ich fand sie einfach nur von Anfang an furchtbar naiv und dumm.
    Ansonsten muss ich allerdings zugeben, das ich das Buch schon gut fand und ich würde es jetzt weiterempfehlen. Aber wie oben schon gesagt: Ansichtssache!
    Deine Rezension finde ich aber trotzdem sehr interessant. 🙂
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    • Anna (Ink of Books)

      Hallo liebe Diana

      Und ja, natürlich kann deine Wahrnehmung als jemand fachfremdes komplett von meiner abweichen. Also das könnte auch passieren, wenn du nicht fachfremd wärst, aber das erklärt es vielleicht.
      Aber es hat mich sehr schockiert, dass Herr Eschbach mal in der IT gearbeitet hat und dann sowas fabriziert. Ernsthaft, das war sehr sehr komisch.

      Kann dir, was Helene angeht, echt nur zustimmen! Fand sie mega grauenhaft naiv.

      Das empfehlen kommt bei mir wirklich drauf an, wem ich es in die Hand drücken würde 😀

      Vielen lieben Dank und viele Grüße!
      Anna

  3. Das klingt spannend! Ich habe jetzt schon einige Rezensionen zu „NSA“ gelesen und es deshalb auch nicht selbst gelesen, aber tatsächlich habe ich mich gefragt, wie der technische Aspekt umgesetzt wurde. Und ich bin jetzt ganz dankbar, dass es mir erspart blieb, das Buch an die Wand zu werfen. (Dieses Prinzip mit den Servern… What.)

    Danke für die Rezension!

    • Anna (Ink of Books)

      Tja, ich hätte diesen Schinken sehr sehr gerne sehr oft an die Wand geschmissen. Aber holy shit. Nein. Das hätte die Wand nicht überlebt. Und das mit den Servern ist soooo schrecklich, ich könnte kotzen.

      Bitte, bitte!

  4. Anna, Anna,

    absolut geil, wie du Fakten und Schimpfwörter kombinieren kannst. Danke dafür.
    Lieblose Protagonisten in einer Zeit, die schon schrecklich genug war und dann technische Gegebenheiten, über die nicht genug nachgedacht wurde, schade.
    Na wenigstens hat dich der Beginn umgehauen.

    NSA wäre so oder so kein Ding für mich gewesen 😉

    Liebe Grüße
    Tina

    • Anna (Ink of Books)

      Hey Tina!

      Vielen Dank 😀 Der Kommentar freut mich wirklich total, weil Fakten und Schimpfwörter sind so meine Lieblingsbeschäftigung 😀

      Aber wenn es so oder so nichts für dich war, dann ist es ja gut, wenn dich wenigstens die Rezension erheitern konnte 😀

      Viele liebe Grüße
      Anna

  5. Danke Dir 🙂 Ich habe schon gedacht, ich bin vollkommen alleine damit, dieses Buch furchtbar zu finden. Von der technischen Seite habe ich nicht so viel Ahnung, aber mich hat die stellenweise wirklich einfach schlechte Sprache unfassbar gestört, zusammen mit noch ein paar anderen Punkten. Ich lese jetzt nich die letzten 50 Seiten und dann weg damit 😀

    Liebe Grüße,
    Anne

    • Hallo liebe Anne!

      Nein, du bist nicht alleine 😀 Ich finde es echt schrecklich 😀
      Und ja, die Sprache war teilweise auch echt nicht das Beste…
      Und fandest du das Ende genauso schlecht wie ich? 😀

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  6. Hallo Anna,
    ich habs dann mal andersherum gemacht – erst das Buch gelesen und dann nach Rezensionen gesucht. Nach kritischen, weil ich das allgemeine Lobgehudel nach der Lektüre nicht mehr nachvollziehen konnte. Vom Stil her erstmal nett geschrieben, ist die Vergangenheit hier anscheinend nur dazu gedacht uns einen Spiegel vorzuhalten, in dem wir unsere Welt erkennen sollen. Zu Ernst darf man den Bezug zum Nationalsozialismus nicht nehmen. Die Technik ist etwas hemdsärmelig beschrieben, da stimme ich dir zu, aber die Dissonanzen finden sich auch in anderen Bereichen. Campingtoiletten… *kopfschüttel* – Eimer, Nachttopf, Plumpsklo…. naja… man darf halt nicht zu anspruchsvoll sein und Herr Eschbach hat ja auch erklärtermaßen keinen Historienroman geschrieben. Manche Sequenzen sind ausführlich und detailliert erzählt, in anderen Bereichen – besonders zum Schluss hin – geht es im Eiltempo voran – das war schon etwas nervig. Ich war echt froh, als ich durch war…

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