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Der SuB – Eine Tragödie

Der SuB, der Stapel ungelesener Bücher, ist für die meisten exzessiv lesenden Bücherwürmer ungefähr das Schlimmste und gleichzeitig das Tollste, was es auf dieser Welt so gibt.

Und in diesem Beitrag soll es darum gehen, wie mein SuB zusammen kam und wie ich ihn wieder unter Kontrolle bringen will.


Warum eigentlich dieser Beitrag?

Ich fühle mich mit meinem SuB nicht wohl. Ich weiß, dass das gerade jetzt bei Bücherwürmern nichts Neues ist, wo doch ständig jeder über den zu hohen SuB jammert und fast jeder erfolglos versucht, den SuB wieder zu reduzieren.
Aber trotzdem: Ich mag nicht, wie viel Platz der SuB im Regal, in meinen Gedanken und generell in meinem Leben einnimmt.
Der SuB ist zwar im Vergleich immer noch ziemlich klein, er beträgt um die 65 Titel.
Aber ganz ehrlich: Ich hatte für meinen SuB immer nur ein einziges Regalbrett in meinem Regal eingeplant, einfach, weil ich die Bücher auf einer Stelle haben wollte und sie mich nicht überfordern sollten.
Dieses Regal ist mittlerweile weder durch stapeln noch durch zwei Reihen, noch durch verzweifeltes Quetschen zu halten.
Die Bücher stapeln sich nun auch außerhalb des Regals, was ich einfach als unfassbar störend empfinde.

Daher gilt nun die Devise: Radikaler SuB-Abbau. Anna muss sich wieder wohl mit ihrem SuB fühlen.


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Meine SuB-Geschichte

Aber wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass mein SuB so unfassbar groß geworden ist?

Am Anfang hatte ich (wie fast jeder von uns) gar keinen SuB. Ich hatte ein paar Bücher gekauft, die habe ich nacheinander weggelesen und habe dann weitere Bücher gekauft.

Auch im Anfangsstadium des Bloggens war es so, dass höchstens zwei bis drei Bücher auf meinem Nachttisch lagen.

Ich weiß nicht, wann und wo es passierte, aber Angebote bei Medimops, Arvelle und Amazon haben dann doch den Ausschlag gegeben, etwas mehr Bücher zu bestellen mit dem Gedanken: „Die lese ich bestimmt später noch!“

Allerdings lese ich ja nicht plötzlich mehr oder habe mehr Zeit. Als es also wieder neue Bücher gab, lagen immer noch zwei Bücher bei mir auf dem Nachttisch. Und so blieben immer wieder ein paar Bücher liegen, von denen ich mir dachte: Die liest du auch noch weg.

Und dann hatte ich irgendwann einen SuB von etwa 10 bis 20 Büchern.
Und das fand ich auch noch ganz gut, damit konnte ich leben.

Dann erweiterten sich diese Bücher auch wieder dadurch, dass ich nun etwas länger blogge und Rezensionsexemplare anfrage oder bekomme. Diese Bücher liegen dann zwar ganz oben auf dem Stapel und müssen zuerst gelesen werden, allerdings fallen dadurch wieder andere Bücher weg.

Außerdem wird man ja immer dazu verleitet, bei Gewinnspielen mitzumachen. Meine Schuld, ich weiß. Aber tatsächlich habe ich dann auch manchmal gewonnen. Und das kam auch noch zum SuB dazu.

Und nun kommen wir zu der Bombe, die meinen SuB explosionsartig wachsen ließ:

Es war Weihnachten. Da gab es um die 10 Bücher dazu. Ich hatte drei Monate später wieder Geburtstag. Das gab um die 20 Bücher dazu.
Und dann kam die verdammte Buchmesse und nun bin ich bei etwa 70 Titeln auf dem SuB.

Mir viel zu viel. Auf jeder Ebene.

Dementsprechend plane ich, den SuB systematisch abzubauen. Und zwar effizient.

Ab Anfang Juni möchte ich das Projekt SuB-Abbau starten. Allerdings habe ich noch keine Methode gefunden, die mir wirklich hundertprozentig zusagt.


Möglichkeiten zum SuB-Abbau

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Striktes Buchkaufverbot

Diesen Weg gehen wohl die meisten. Für zwei Monate kaufe ich nun keine Bücher mehr, hört man immer und immer wieder und dann, wie schlecht es denjenigen damit geht.

Und so strikt dieses Verfahren sein mag, es ist doch sehr hilfreich, denn somit wird der SuB direkt und ohne große Umschweife reduziert.

Man muss nur wissen, ob man damit klar kommen kann, keine Neuerscheinungen zu haben, keine neuen Bücher und generell nur seine SuB-Bücher…

Natürlich ist der entstandene Schmerz dabei auch davon abhängig, wie lange dieses Buchkaufverbot anhält…

„So viele Bücher lese ich vom SuB, dann darf ich neue Bücher kaufen“

Das kann sehr hilfreich sein, weil es motiviert, viel vom SuB herunterzulesen und man nicht in der Falle landet, sich ein Bücherkaufverbot aufzuerlegen, nur um dann keine Lust zum Lesen zu haben.

Das Blöde daran ist nur, dass man vielleicht sagt: „Fünf Bücher, dann darf ich neue kaufen“ und dann flattern weitere fünf Bücher nach Hause. Das ist total ineffizient.

Diese Strategie mag auch sehr ineffizient sein, da man diesen Bann vielleicht auch einfach nur vergessen könnte…bei so einer kleinen Hürde ist das nämlich durchaus möglich.

Challenges

Es gibt sie in allen möglichen Farben, Formen, Längen und bei vielen verschiedenen Plattformen, Verlagen und Blogs: Die Lesechallenges.

Sie können über einen Monat oder auch gleich ein ganzes Jahr gehen, sie können die Farbe der Bücher, das Genre, die Protagonisten oder die Autoren behandeln.

Dabei gibt es auch SuB-Abbau-Challenges, extra organisiert, um den verhassten SuB zu verkleinern.

Dabei wird normalerweise ein Buchkaufverbot verhängt und die Teilnehmer dazu angehalten, Bücher aus dem vorhandenen SuB zu lesen, die bestimmte Merkmale erfüllen und dabei effizient und mit Spaß den SuB zu verkleinern.


Was ich davon schon versucht habe

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Im Zuge verschiedener Anfälle von: „Oh Gott, ich habe viel zu viele Bücher hier rumliegen, WEG DAMIT!“, habe ich schon folgende Methoden ausprobiert:

Buchkaufverbot

Ich habe es tatsächlich mal für etwa zwei Wochen durchgehalten: Das berühmte Buchkaufverbot. Kann das überhaupt jemand richtig durchziehen? Ich glaube nicht.

Auf jeden Fall habe ich es wirklich mal ganze zwei Wochen ausgehalten, keine Bücher zu kaufen und nicht immer direkt zum Buchladen zu rennen, wenn ich mich danach gefühlt habe. Aber dann hat es mir doch zu sehr in den Fingern gejuckt und ich musste unbedingt ein Buch kaufen.

Das blöde bei diesen Dingen ist immer, dass es wunderbare Neuerscheinungen gibt, die man doch unbedingt noch haben möchte! Außerdem gehört es doch einfach zum Alltag dazu, neue Bücher zu kaufen!

(Ich zähle meine unfreiwilligen Pausen jetzt einfach mal nicht dazu, da habe ich ja nicht wissentlich verzichtet :D)

2 für 1

Daher bin ich zu einer anderen Taktik gewechselt: Da das nicht Kaufen ja offensichtlich nicht klappte, habe ich mich entschlossen, einfach nur dann ein Buch zu kaufen, wenn ich zwei andere gelesen hatte. In der Theorie sollte sich der SuB somit verdammt schnell herunterlesen!

Aber ratet mal, wie lange ich das durchgehalten habe? Keine zwei Tage.

Denn ich habe es dann einfach vergessen. Ich hatte mir ja auch keinen Plan gemacht, ich Schussel.

Aber wenn man sich nicht drastisch einschränkt, dann vergisst man es ziemlich schnell.

Challenges

Ich habe bei der Messeblues-Challenge von Stehlblüten und Book Walk teilgenommen, bei der man innerhalb eines Monats so und so viele Bücher lesen konnte. Und weil ich ein totaler Freak bin, was Zielsetzungen angeht, habe ich mich total da hinein gesteigert und wirklich alle Aufgaben erfüllt, obwohl das eigentlich gar nicht möglich gewesen sein sollte.

allerdings sind mir Jahreschallenges einfach zu viel, denn in einem Jahr kann so viel passieren, dass ich einfach nicht bereit bin, mich für so lange zu binden. Und außerdem denke ich, dass so lange auch einfach nicht dran bleiben würde. Das wäre einfach viel zu viel.

Vielleicht sollte ich mir eine eigene Challenge setzen? Was meint ihr?

Zielsetzung

Das ist total einfach, aber trotzdem klappt es bei mir nicht wirklich: So viele Bücher möchte ich bis dann und dann gelesen haben. Klingt erstmal total einfach, ist es aber nicht.

Denn wenn man sich bestimmte Bücher vornimmt, liest man gerade die nicht und fühlt sich hinterher total doof oder es passiert genau das Gegenteil und man nimmt sich nur eine Anzahl vor, was in einem Desaster endet, weil man die Zahl für sich selber einfach immer weiter runterschraubt.

Es ist einfach ein Teufelskreis…


Deshalb habe ich dieses Mal eine Frage an euch:
Welche Taktiken schlagt ihr mir vor, um den SuB schnell zu verkleinern?
Welche Methoden haben euch gut geholfen?
Oder seid ihr genau so gespannt, was hier geschrieben wird, weil ihr euren SuB auch nicht unter Kontrolle bekommt?

35 Gedanken zu „Der SuB – Eine Tragödie

  1. Hällo Anna 🙂

    Ich bin ehrlich gesagt ähnlich neugierig zu sehen, was die Leute so tun um ihren SuB abzubauen. Seitdem meiner nämlich ein eigenes Regalbrett mit Widmung hat stellt man ungelesene Bücher gleich noch viel lieber darauf ab, ist ja so dekoratiiiiv :‘)
    Eine radikalere Methode wäre es, Bücher die länger als einen bestimmten Zeitraum unberührt im Regal liegen abzugeben. Sei es an die Bücherei, das Antiquariat um die Ecke oder Tante Emma (die sich wahnsinnig für englische YA interessiert… ist ne sehr moderne Tante :D). Das tut zwar weh, aber wenn das Buch Monate, vielleicht sogar ein Jahr oder noch länger rumliegt und man einfach keine Lust hat es zu lesen, dann ist es anderswo vielleicht besser aufgehoben. Und vielleicht „schreckt“ das auch ein bisschen vom übermäßigen Buchkauf ab. Man will ja schließlich keine Rabenbüchermami sein… :'(

    Bin gespannt, was andere Blogger und Leser so machen um den SuB abzubauen!

    Liebste Grüße (aus dem Berg ungelesener Bücher),

    Tabi

    1. Hey Tabi!

      Eine coole Methode, die sollte ich mir definitiv mal merken! Das würde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren!

      Eine Idee, die wir gerade haben ist, dass man vielleicht eine monatliche Challenge machen könnte, die man zum SuB-Abbau nutzt. Dabei würde man nicht allzu lange brauchen und man könnte sich mit anderen austauschen.
      Wie fändest du denn das? 😀

      Viele liebe Grüße,
      Anna

      1. Da gab es letztes Jahr mal eine über das Jahr verteilt, die u.a. von Brösel mitmoderiert wurde. So mit monatlichen Aufgaben usw.
        Finde ich eine super Idee, aber über ein Jahr ging mir damals die Motivation flöten. Ein paar Monate Power-SuB-en würde ich aber großartig finden, gerade so als gemeinsames Event! 🙂
        Wie würdest du’s dir vorstellen?

        1. Das weiß ich leider noch nicht so genau, würde die Challenge aber erstmal über einen Monat ansetzen, oder vielleicht 1 1/2. Dabei würden dann nur SuB-Bücher gelesen mit Kaufverbot. So ähnlich wie die Buchmesse-Blues-Challenge von Stehlblüten und Book Walk!

          Wäre das vielleicht auch für dich eine Idee? 😀

          1. Das klingt super! Vielleicht gerade in der Zeit wo Schule/Uni pausiert, im Sommer. Da sind bestimmt auch viele im Urlaub und können lesen was das Zeug hält! 🙂 Das wäre definitiv etwas für mich, ja. Und wenn es so wie bei der Messe-Blues-Challenge mit kleinen Aufgaben verbunden ist wäre es fast noch cooler! 😀 Da gäbe es wahnsinnig viele Möglichkeiten (ich mach jetzt nicht schon wieder ein Ausrufezeichen…!).

            Okay, ja, doch. Jetzt hast du mich motiviert! (:

  2. Liebe Anna,
    Ich mach das mit dem Buchkaufverbot. Eigentlich eher deswegen, weil mein Auto die letzten 1 1/2 Monate 800 € gekostet hat und ich meinen ganzen Lebensstil erstmal ändern muss. Seit Ende März habe ich keine Bücher gekauft und seit Mai nur noch das Nötigste an Luxusartikeln.
    Meine Meinung Ist, dass man es wirklich will und dann sich auch in Disziplin übt. Wenn man es will, dann klappt das auch.
    Ich hätte durchaus das Geld mir was zu kaufen, aber wenn ich eine bestimmte Summe auf meinem Konto unterschritten habe, bekomme ich Panik.

    Also entweder du willst das oder du findest eine andere Lösung, Bücher nur als bestimmte Belohnung zu kaufen. Und dieser Verzicht kann jeder, wenn er nicht wirklich an einer Kaufsucht leidet.

    Xoxo
    Vera

    1. Liebste Vera,

      ich kenne auch das Buchkaufverbot, ich habe es mir selber eher immer sporadisch auferlegt, wenn ich darüber Protokoll führen würde, wäre es bestimmt besser, oder wenn ich einen konkreten Anlass dazu hätte…

      Stimmt, ein Verzicht sollte eigentlich immer gehen, da stimme ich dir zu!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  3. Ich habe ka auch mal was dazu geschrieben: Mein SuB stört mich einfach nicht 😀
    Aber ich denke auch dass ein Buchkaufverbot am meisten hilft. Das Problem ist, dass viele Blogger dann stattdessen Rezensionsexemplare Anfragen und das hilft halt dann auch nicht weiter. Ich denke man muss da konsequent sein und auch keine Bücher mehr anfragen.

    1. Mich stört er auch einfach nicht. Ich bin froh, eine eigene kleine Bibliothek und damit eine große Auswahl zu haben. Auch genrebezogen.
      Es gibt Monate, in denen ich kaum Bücher kaufe, einfach weil ich nix haben will.
      Setze ich mir Kaufverbot kaufe ich danach umso mehr. Sinnlos also.
      Challenges mache ich mit, aber die laufen halt nebenbei. Ich lese und trage die Bücher ein, das wars.

      1. Dann bist du sehr glücklich und hast ein super Management XD
        Ich habe in letzter Zeit viel zu viele Bücher gekriegt, weil ich eben nicht so viel lesen konnte 😀

        Aber ich hoffe, dass die jetzt schnell wieder weggehen 😀

        Viele liebe Grüße,
        Anna

        1. Ach naja, ich habe halt super viele ungelesene. Ich kaufe/bekomme ständig neue und verschenke/verkaufe welche, die ich gelesen habe. Demnach habe ich meist mehr ungelesene als gelesene. Aber das macht mir nix.
          Du liest doch auch ziemlich viel. Das wird dann schon gehen. 🙂

          Liebe Grüße und eine tolle Woche!

    2. Genau, das Phänomen habe ich auch schon oft beobachtet 😀
      Man müsste natürlich auch einen Bann oder eine Einschränkung für Rezensionsexemplare auferlegen, damit das wirklich funktioniert 😀

      Und ich beneide dich sehr, dass dich dein SuB nicht stört 😀

  4. Ich hätte auch die 2:1 Taktik vorgeschlagen, weil es nicht zu strikt ist, aber trotzdem viel bringt – wenn es klappt. An sowas muss man sich aber natürlich regelmäßig erinnern, denn wenn man es einfach vergisst, funktioniert auch die beste Strategie der Welt nicht 😀 Bei mir ist es so dass ich kein festes Ziel habe, sondern einfach nur versuche, dass am Ende des Monats der SuB gesunken oder zumindest gleich geblieben ist. Dabei muss man dann nur zwischendurch überlegen und planen, ob man sich noch einen Neuzugang „leisten“ kann bzw. am Ende genug gelesen haben wird, damit das aufgeht.
    Das ist nicht die strengste und auch nicht die effizienteste Taktik, aber für mich funktioniert es. Ist nur leider schlecht vorhersehbar und wird deshalb bestimmt auch mal in die Hose gehen, aber dann ist das nunmal so 😀
    Bei Challenges geht es mir auch so, dass ich die über einen so langen Zeitraum nicht mag, die Messeblues Challenge aber richtig super fand. Falls du sowas mal auf die Beine stellen solltest, wär ich bestimmt dabei 🙂

    1. Eben XD Wenn man es einfach vergisst, bringt das natürlich überhaupt gar nichts 😀

      Das ist auch eine sehr coole Strategie! Wenn man das so macht, dass man darüber Buch führt, hat man einen viel größeren Ansporn!

      Cool, dass du bei einer monatlichen Challenge dabei wärst! 🙂

  5. Hallöchen Anna,
    Ich habe jahrelang auch sehr glücklich mit meinem SuB zusammengelebt und dann ging es mir ähnlich wie dir. Durch Gewinnspiele und die Buchmesse ist es dann etwas eskaliert und ich habe den Wunsch entwickelt, den SuB zu reduzieren.
    Ich gehe dabei nach dem Prinzip Kaufverbot vor, aber nicht super streng. Letzten Monat habe ich mir tatsächlich keine Bücher gekauft, und dafür einige vom SuB gelesen. Das war ein tolles Gefühl. Aber falls ich ein Buch unbedingt haben möchte und sonst super unglücklich wäre, will ich es mir auch nicht verbieten. Daher ist gerade auch zB Fuchsteufelsstill bei mir eingezogen. Das wollte ich unbedingt haben und werde es auch gleich lesen, also gar nicht erst auf den SuB landen lassen. Und danach lese ich dafür dann wieder ein paar vom SuB. So geht es vielleicht nicht super schnell voran, aber ich fühle mich wohl damit. 🙂
    Bin gespannt, wie es bei dir weitergeht.
    Liebe Grüße, Julia

  6. Anna, frag mich lieber nicht um Tipps,
    ich bin selbst ein absolut hoffnungsloser SUB Fall. Ich habe über 100 Bücher auf dem SUB und komme und komme nicht runter. Im Augenblick habe ich auch das Gefühl nichts zu lesen, oder jedenfalls nicht voran zu kommen. Zum Glück habe ich aber auch keine Lust neue Bücher zu kaufen (unglaublich ich weiß).
    Aber es scheint wieder etwas bergauf zu gehen…
    Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück, verzweifle bloß nicht, wenn es nicht klappt, Bücher sollen immer noch Spaß machen 😀 Bin gespannt wie sehr du es durchziehen wirst
    Lg Moana

    1. Hey Moana!
      Also 100 Bücher sind schon so eine Marke 😀 Da fragt man sich doch noch mal, ob man nicht was falsch gemacht hat 😀
      Das Schlimmste ist ja immer, wenn man nicht lesen will, aber ganz viele neue Bücher kaufen…das Werk des Teufels..

      Ich hoffe auch, dass der SuB schnell kleiner wird 😀

      Viele liebe Grüße,
      Anna

      1. Ja, das schlimme ist die meisten habe ich kostenlos bekommen, also gar nicht erst gekauft (die gekauften lese ich nämlich sogleich).
        In meinem Leseclub bekommen wir die immer zugeschickt und wenn alle paar Monate das Regal für neue Bücher geleert werden muss, müssen die alten ja zu irgendwem 😀
        Aber wie du gelobe ich Besserung!

  7. Buchkaufverbote ist für mich die effizienteste Lösung uns ich habe auch kein Problem damit das durchzuziehen. Es liegt aber auch daran, dass ich den Neuerscheinungen nicht nachjage und einfach das lese, was ich in die Finger kriege. Ich habe kurz nach Weihnachten Geburtstag und wünsche mir oft Bücher. Letztes Jahr habe ich dann im September/Oktober aufgehört Bücher zu kaufen, da ich wusste, im Dezember und Februar kommt Nachschub. Mein SuB hat sich drastisch verringert, dann ist er wieder gestiegen auf 24 Bücher und jetzt habe ich noch 10 auf dem SuB. Seit Januar habe ich mir drei oder vier Bücher gekauft und lese weiterhin meinen SuB. Um ehrlich zu sein verstehe ich nicht so ganz, wie man es schafft nichts zu kaufen. Man hat dich so viele Bücher zu Hause? Wieso dann den Neuerscheinungen nachjagen? Die sind in ein paar Wochen oder Monaten auch noch da. Na gut, wenn es eine langersehnte Fortsetzung der Lieblingsreihe ist, kann ich es durchaus verstehen, da greife ich auch sofort zu, lese es dann aber auch gleich 😀
    Falls Buchkaufverbote nicht klappen wären Challenges eine gute Idee, da man so zusammen abbauen kann. Falls du lesebegeisterte Freunde hast kannst du auch mit ihnen den SuB abbauen, sofern sie wissen, was ein SUB ist 😅
    Schlussendlich muss jeder mit sich selbst ausmachen, welche Höhe des SuBs zu hoch ist und ob man damit klarkommt. Wenn er dich so sehr unter Druck setzt (was ich sehr gut verstehen kann), hilft wohl wirklich nur ein Buchkaufverbot, Challenges oder ein radikales Ausmisten. Willst du wirklich alle Bücher noch lesen? Trifft es noch deinen Geschmack? Falls nein: Weg damit. Am besten verschenken oder an Krankenhäuser/Schulen geben, einen Buchtausch organisieren oder einfach sonst wo spenden 🙂
    Liebste Grüsse
    Julia

    1. Hey Julia!

      Bei mir ist es ziemlich ähnlich, ich habe im März Geburtstag und da ist das ungefähr genauso 😀
      Auf jeden Fall frage ich mich auch immer, warum so viele Bücher hier bleiben, aber ich denke, dass es einfach so ist, dass ich denke, dass ich so viele Bücher lesen kann und es dann irgendwie doch nicht schaffe, was echt traurig ist…

      Aber ich bemühe mich auch, sollte ich mir offizielle Ziele setzen, diese wirklich durchzuziehen!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  8. Erstmal:Ich liebe Artikel über SuB’s und den Versuch ihn abzubauen.
    Ich habe mir in Dezember ein Buchkaufverbot gesetzt und es in Ende März gelockert,aber die gekauften Bücher auch schon gelesen.Bei mir haben sich die Bücher angehäuft als ich arvelle für mich entdeckt habe und wenn man dort bestellt,bleibt es ja auch nie bei einem Buch.
    Bei mir hat sich das Buchkaufverbot also wirklich ausgezahlt,mein SuB ist geschrumpft,ich habe darüber geschrieben und mir stehts vor Augen gehalten wie viele ungelesene Bücher noch gelesen werden müssen.

      1. Ich habe soeben etwas auf Instagram gesehen,dass die vielleicht auch gefallen würde.
        Ein Bücherglas.Pro gelesenes Buch wirft du 1€ rein.Diese kannst du in „normale“Bücher einstufen(vllt.Reziexemplare) und Bücher von deinem Sub.Und dann kannst du dir auch noch eine Kategorie machen mit Büchern mit über 500 Seiten.So sollte am Ende des Jahres was weggelesen sein und du hast dann Geld um neue Bücher zu kaufen 😉

  9. Ich lese einfach ein Buch nachdem anderen. Mir ist egal wie groß der Stapel ist und sowieso kaufe ich höchstens ein oder zwei Bücher pro Monat. Und brauche auch nur ein bis zwei Tage um ein Buch zu lesen. Bisher komme ich gut hinterher 😂😂😂

  10. Hey!
    Ein ganz toller Beitrag!
    Ich mache mit ein paar andern Mädels eine Challenge die immer 4 Monate geht und bin da selber Teilnehmer. Es geht vor allem um Drachenmond Bücher (also sie stehen im Vordergrund), jedoch kann man mit jedem Buch für sein Thema Kekse erspielen und das motiveiert einfach, weil man als Gruppe kämpft! Vielleicht ist so was in der Richtung was für dich.

    Aber ich muss gestehen das ich sowieso einen riesigen SuB habe und den gerade auch am Abbauen bin (tja es häufen sich Bücher wenn die Bücherei im Ort schließt…)

  11. Das mit dem Buchkaufverbot habe ich bisher nie mitgemacht und würde bei mir auch nichts bringen, da ich generell nicht viele Bücher kaufe. Einmal im Jahr kommt vielleicht ne größere Bestellung bei *füge hier Namen für gebrauchte Bücher Plattform ein* um Reihen zu vervollständigen. Das letzte Buch gekauft habe ich mir nach der LBM (noch nicht gelesen) und ein vor der LBM (gelesen) und das wars auch schon fast mit gekauften Büchern in 2017 (ein Kinderbuch für die Heimbibliothek; und Unibücher, die einfach nicht zählen, weil ich die ja kaufen muss).
    Mein SuB müsste ja so bei 150 Büchern liegen 😩 und das hat sich bei mir leider auch angesammelt bzw. aus dem Phänomen „viele Bücher auf einen Schlag“ entwickelt. – Ich könnte mir da auch mal mehr Gedanken bzw meine „SuB-Geschichte“ auf meinem Blog erzählen, wenn ich deine Artikelidee etwas aufgreifen darf. (natürlich mit Verweis) 🙂

    Eine gute Methode zum Abbau hab ich aber auch leider noch nicht gefunden. :/

    LG Vanessa

    1. Hey Vanessa!

      Meine Güte, 150 Bücher sind ja auch schon ziemlich viele! Da würde ich mich echt unter Büchern begraben fühlen… 😀
      Aber so ein Kaufverhalten ist auch ziemlich ungewöhnlich, oder? Aber bei Buchmessen landen hier auch immer wieder sooo viele Bücher, das ist echt nicht mehr feierlich 😀
      Und natürlich darfst du deine SuB-Geschichte erzählen! Darauf bin ich wirklich total gespannt!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  12. Hallo liebe Anna,

    ein ganz toller Artikel über die Probleme von SUBs, Challenges und Kaufverboten.
    Ich kann dazu nur sagen: ich habe genau die gleichen Probleme und dazu kommen noch meine zwei anderen Quellen: Die Bibliothek und die Bookcrossing-Treffen. Schwupps hat man nach dem Stammtisch schon wieder drei neue Bücher im Regal stehen.

    Die wirkliche Lösung habe ich auch noch nicht gefunden. Bücher kaufe ich mir nur noch ganz selten, da meine anderen Quellen „unerschöpflich“ sind.

    Allerdings führe ich eine Liste über die Bücher, welche in mein Regal wandern und welche gelesen werden (Darüber blogge ich auch jeden Monat). Einmal im Jahr schaue ich dann, wieiviele „neu“ dazu gekommen sind und versuche genauso viele auszusortieren. So ähnlich wie munderoon es auch schon vorschlug.

    Gerade in den letzten Monaten habe ich einige Thriller angefangen zu lesen, die schon länger auf dem SuB verweilten und gemerkt, dass sie mir gar nicht mehr gefielen. Sind sind dann nach 50 Seiten zum nächsten Leser gewandert.

    Für solche „Leseleiden“ kann ich das Buch „Die Romantherapie“ von Ella Berthoud & Susan Elderkin empfehlen. Sie geben u.a. Tipps gegen „zwanghafte Buchkäufe“, „von neuen Büchern in Versuchung geführt zu werden“, „Überwältigung von neuen Büchern“ und „keine Zeit zum Lesen zu finden“. (Aber aufpassen, in dem Buch gibt es auch wieder ganz tolle Lektüre-Tipps)

    Viele Grüße

    Moony

  13. Hey Anna!
    Ach das leidige Thema mit dem SuB. Ich glaube, als Blogger kommt man da einfach über kurz oder lang nicht rum. Ich hatte ehrlich gesagt vor dem Bloggen schon einen, allerdings bei weitem nicht so hoch.
    Momentan bin ich bei fast 200 Bücher, aber ich habe ein sehr positives Verhältnis dazu. Ich mag die Auswahl und würde mit zu wenig Büchern wahrscheinlich nervös werden.
    Allerdings hab ich vielleicht doch einen Tipp für dich. Kennst Du die Book Jars? Gläser aus denen man sein nächstes Buch ziehen kann?
    Ich hab ein solches auch für meine Wunschliste. Für jedes Buch liegt ein Zettel in dem Glas. Bevor ich Bücher kaufe, ziehe ich dort und bestelle nur das, was auch gezogen wurde. Damit habe ich meine „Spontankäufe“ mittlerweise sehr gut im Griff und kaufe plötzlich (ganz ungewollt) tatsächlich weniger.
    Mit Buchkaufverboten und dergleichen komme ich nämlich auch gar nicht klar. Vielleicht hilft Dir das auch?

    Alles Liebe, Nelly

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