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Englisch Lesen für Anfänger

Seit einem Jahr etwa lese ich auch auf Englisch! Nicht nur erschließt dies dem Leser einen total neuen Markt und viele neue und tolle Bücher, nein, man verbessert auch noch seine Sprachkenntnisse und entdeckt ein total neues Lesegefühl!

Du möchtest auch damit starten, auf Englisch zu lesen? Dann habe ich hier ein paar wichtige Tipps und Kniffe, die es erleichtern und dich am Ball bleiben lassen!


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 Der Wille ist da!

Hey! Super! Du willst also auf Englisch lesen oder findest die Idee super? Dann aufgepasst!

Warum sollte man eigentlich auf Englisch lesen? Das hat viele Gründe, aber einer der simpelsten ist natürlich, dass es viele tolle Bücher gibt, die es gar nicht auf Deutsch gibt, sondern nur in Englisch. Manch einer möchte natürlich auch gerne Bücher in ihrer Originalfassung lesen! Oder man möchte einfach sein Englisch verbessern, was  natürlich auch super durch das Lesen erreicht werden kann! (Oder man kann einfach nicht abwarten, dass eine Übersetzung der Lieblingsreihe erscheinen wird, dann steigt man halt auf die englischen Originale um! :D)

Egal, was euer Ansporn ist, ihr seid auf dem richtigen Weg, denn Bücher auf Englisch zu lesen hat nicht nur meinen Horizont erweitert, sondern auch mein Lesespektrum und meine Interessensgebiete. Auf Englisch zu lesen ist ein ganz eigenes und wunderbares Gefühl!


Erste Schritte

Die ersten Schritte können natürlich bei jedem anders aussehen, aber ein paar der Methoden, die ich angewendet habe, seien hier mal genannt:

  1. Kurzgeschichten lesen!

Mein erstes englisches Buch war eine Kurzgeschichte, einfach, weil man somit sehr schnell Erfolge erzielt, auch wenn man noch gar kein ganzes Buch gelesen hat! Ich habe die 100 Seiten so schnell gelesen, wie ich sonst ein 300 Seiten Buch lese und musste immer wieder Wörter nachschlagen, aber das war gar nicht so schlimm, denn ich habe es ja schnell durchbekommen und so schwer war es dann ja auch nicht! Kurzgeschichten mit einem leichten oder seichten Schreibstil sind perfekt als Einstiegslektüre geeignet!

2. Spin-Offs lesen!

Diese erste Kurzgeschichte war ebenfalls ein Spin-Off zu einer Reihe, die ich schon kannte und sehr gerne las! Eine erweiternde Kurzgeschichte zu einer Welt kann die beiden Bereiche des Gehirns in denen Lesen und die englische Sprache gespeichert sind, schneller verbinden und so kann man Altbekanntes mit Neuem verknüpfen!

Erweiternde Kurzgeschichten sind immer gut geeignet, zum Beispiel die Geschichten zu „Throne of Glass“, „Zorn und Morgenröte“ oder „Losing Hope“!

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3. Die Lieblingsreihe nochmal lesen!

Die eigene Lieblingsreihe noch einmal zu lesen ist ein Traum und das Ziel vieler, man kennt die Welt und die Charaktere schon in- und auswendig und ist unglaublich motiviert! Wieso also das nicht mit dem Englischen Lesen verbinden?

Man hat garantiert genug Stamina, um es alles nochmal auf Englisch zu lesen, man kennt die Welt und alles was passiert schon, sodass man sich mit schwierigeren Begriffen vertraut machen kann und nicht überrascht werden kann! Ideale Bedingungen!

4. Schnelle Erfolge erzielen!

Auch nach der ersten Kurzgeschichte nicht sofort in die High Fantasy einsteigen, sondern immer erstmal kurze Bücher – bis zu 300 Seiten – in die Hand nehmen und lesen! Das geht schneller und dann hat man das Gefühl, schon sehr viele englische Bücher gelesen zu haben und traut sich dann natürlich auch mehr zu! Denn ganz ehrlich: So schlimm ist das alles nicht!

Die Länge der Romane sollte am Anfang nicht sehr umfangreich sein, vielleicht sogar ungewöhnlich kurz! Schnelle Erfolge sind der Schlüssen, um dran zu bleiben!

5. Liebesromane lesen!

Liebesromane haben unfassbar viele Vorteile, wenn es um das englische Lesen geht: Sie spielen in unserer Welt, es werden nur „normale“ Begriffe verwendet und der Schreibstil ist meist sehr leicht zu verstehen.

Ideale Bedingungen für einen bloody beginner, der sich erstmal in das Thema hineinfinden muss und vielleicht auch erstmal ein vertraute Welt braucht, die sich nur in einer anderen Sprache darstellt!


Ein paar leicht zu lesende Bücher
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„Everything Everything“: Contemporary Romance mit einer Krankheit, die die Protagonistin das Haus nicht verlassen lässt. Süß, romantisch, kurzweilig und absolut nicht schwer zu lesen, außerdem reißt es mit und bietet durch kurze Kapitel einiges an Spannung!

„Tell Me Three Things“: Eine neue Stadt, eine neue Liebe, ein neues Leben Süßer Chatroman mit vielen Gedanken über das Erwachsenwerden! Durch die Chats und Mails immer wieder Zwischentöne, die einem das Lesen erleichtern, ein seichter Schreibstil und eine Länge von knapp 300 Seiten: Perfekt!

„Adorkable“: Exzentrische Bloggerin und beliebtester Junge der Schule treffen aufeinander in einer bizarren und doch liebenswerten Freundschaft und Romanze. Enthält viel Witz und Humor, kann viele Gedanken über die neue Generation bieten und ist nicht besonders schwierig zu lesen! Empfehlung!

„Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“: Ein schwuler Junge hapert mit sich selbst, mit dem Coming Out und mit dem Verliebt-Sein in eine Internetbekanntschaft! Absolut süß, nicht besonders lang, behandelt außerdem LGBTQ-Themen und hat als Auffrischung für müde Gedanken immer wieder lustige Mails und Gespräche zu bieten!

Nicht auf dem Bild: „Anna and the French Kiss“: Süße Internatsliebesgeschichte in Paris! Suchtfaktor hoch 10!


Nächster Schritt: Schwierigkeit anheben!

Wenn ihr euch einigermaßen sicher seit, dass ihr die Basics des englischen Lesens drauf habt, könnt ihr den Grad immer weiter erhöhen!

Das könnt ihr in eurem ganz eigenen Tempo machen, lasst euch von niemandem stressen und nehmt euch auch nur die Bücher vor, die ihr euch selbst zutraut, lasst euch von niemandem einreden, dass irgendwas total einfach oder viel zu schwer ist!

Ihr selbst wisst, wie weit ihr seid und wie weit ihr euch noch steigern wollt! Und wenn ihr bei Liebesgeschichten bleiben wollt, dann ist das natürlich auch vollkommen ok!

Deswegen zeige ich euch jetzt, wie ich einige Abstufungen gemacht habe und wie ich mich immer weiter gesteigert habe, beziehungsweise, wo meine Grenzen (bis jetzt) liegen!


Schwierigkeitsgrad immer weiter erhöhen – Meine Tipps und Abstufungen
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„Magonia“ und „Heartless“ sind einfach zu lesende Fantasyromane!

Leichte Fantasy: Die leichtere Fantasy dürfte diejenige sein, die immer noch weniger Seiten umfasst, aber einen leichten Schreibstil hat und am besten auch noch wenige neue Begriffe einführt. Diese beiden gehören für mich in diese Kategorie! Von gar keinen neuen Begriffen zu ein paar neuen bei gleichbleibendem Sprachniveau!

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„And I Darken“, „Royal Bastards“ und „Reawakened“ sind für mich normale Fantasyromane

Mittelschwere Fantasy: Wir befinden uns schon bei den nicht mehr anspruchslosen Büchern. Diese bauen eine komplett eigene Welt auf, haben bis zu 500 Seiten und teilweise noch eigene Sprachen verbaut. Hier gibt es komplexen Welt-, Charakter- und Satzbau, aber immer noch auf einem Level, das nicht-Muttersprachler verstehen können und sich mit einiger Übung aneignen können!

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„The Outsiders“ ist ein Klassiker unter den Jugendbüchern!

Klassiker: Immer vorsichtig mit denen, die können nämlich einfach zu verstehen sein oder gar nicht. Je nachdem, wie alt sie sind. Daher würde ich diese nicht sofort und nicht zu schnell lesen, ein wenig Erfahrung sollte man in jedem Fall haben! (Aber keine Scheu, wenn es euer Lieblingsbuch ist oder ihr einen Klassiker im Original lesen wollt! Immer ran an den Speck!)

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„The Hate U Give“, „Illuminae“ und „Vengeance Road“ sind aller in einer Art von Slang verfasst!

„Slang“-Bücher: Dies sind dann Bücher, in denen in Akzenten, Slangs und Abkürzungen geschrieben wird. Dazu muss man die englische Sprache schon ziemlich gut kennen, sich vielleicht sogar ein wenig mit den jeweiligen Slangs auseinander gesetzt haben. Aber es macht verdammt Spaß, denn das Buch wird dadurch sehr viel lebhafter!

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„Six of Crows“ und „Throne of Glass“ gehören eher in die Sparte der höheren Fantasy!

Schwere Fantasy: Bei „Six of Crows“ bin ich definitiv an meine bisherigen Grenzen gekommen! Es gibt komplexeste Welten, Slangs, Dialekte, neue Orte, Magie und Begebenheiten, verschiedene Länder und natürlich komplexe Charaktere und Handlungsstrategien, die man erstmal entziffern muss. Versteht mich nicht falsch: Diese beiden Reihen sind großartig! Aber sie sind schwer zu lesen, sehr lang und manchmal musste ich eine Seite zweimal oder dreimal lesen, um genau jeden Satz zu verstehen. (Bei „Throne of Glass“ ist dies weniger der Fall, dafür ist die Welt sehr komplex, die Magie einfach anders und die Handlung sehr lang!) Die Sprache ist allerdings exquisit und fesselt mit jedem Wort!

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„Nevernight“ ist eine Abstufung für sich!

Ultra-Fantasy: Darunter dürfte wohl Nevernight fallen. Eine Sprache, die so hoch ist, dass sie für Muttersprachler anspruchsvoll ist, ein schneller Handlungsablauf, versteckte Metaphern und zu allem Überfluss auch noch Fußnoten, die die Welt besser erklären. Eine Welt so komplex, dass einem die Augen aus dem Kopf fallen. Bei diesem Buch hat mich meine Kraft dann doch verlassen und ich warte sehnlichst auf die deutsche Ausgabe, die diesen Herbst erscheinen wird! (Ähnliche Bücher wären: „The Song Rising“ von Samantha Shannon oder „Borne“ von Jeff Van der Meer)


Diskussions-Time!
Lest ihr auf Englisch? Wenn ja, wie viel? Wie habt ihr mit dem Lesen auf Englisch angefangen? Oder traut ihr euch noch nicht und wisst nicht so ganz, wie ihr starten sollt?

47 Gedanken zu „Englisch Lesen für Anfänger

  1. Ein wirklich schöner Beitrag!
    Everything Everything würde ich definitiv auch jedem Englisch Anfänger ans Herz legen. Es ist echt easy zu lesen.
    Ganz anders sehe ich es bei Magonia. Ich finde, dass das eines der schwersten Bücher ist, die ich auf Englisch gelesen habe. Okay, gelesen ist falsch, ich bin nämlich immer noch nicht fertig. Aber ich finde die Sprache und die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, wirklich schwer. Aber gut, das nimmt sicher jeder unterschiedlich war.
    Ich finde zum Beispiel die Lunar Chronicles total einfach, obwohl immer alle sagen, dass das doch so schwer ist wegen der ganzen Technik. Schon Cinder ist mir super leicht gefallen, ich habe es gelesen wie ein deutsches Buch 🙂
    Ansonsten finde ich noch Biografien auf Englisch recht gut. Aber das ist dann wohl auch Geschmackssache…
    Liebe Grüße,
    Emily

    1. Hey Emily,

      Das stimmt, Everything Everything ist wirklich easy und toll!
      Wirklich? Vielleicht ist meine Erinnerung an Magonia auch nicht mehr so gut, aber ich dachte immer, es wäre einfach gewesen…
      Luna Chronicles sind wirklich unglaublich toll, hab sie aber alle auf Deutsch gelesen 😀

      Biografien hab ich noch nie ausprobiert, aber ich werds mir merken!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  2. Hallo Anna,

    Ein ganz toller Beitrag! Ich habe genau 3 Bücher auf englisch in meinem Regal und sie sind, natürlich, ungelesen 🙄🙈 ABER dein Beitrag hat mir richtig Lust zum Lesen auf englisch gemacht 😍📖 vielleicht starte ich ganz langsam mal mit meinem ersten Buch auf englisch 🤗 denn Recht hast du, der englische Buchmarkt ist einfach toll!

    Liebe Grüße Tabea aka booksaremybestfriends

    1. Hey Tabea,

      Vielen lieben Dank! Und ja, das freut mich, lies die Bücher doch gleich in einem Rutsch, dann fühlst du dich unfassbar gut und bekommst Lust auf mehr!
      Denn ja, der englische Buchmarkt kann unfassbar genial sein! 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  3. Ein toller Beitrag Anna!

    Ich lese gerne englische Bücher und habe mir vorgenommen es öfter zu tun.

    Am Sonntag habe ich in einem Rutsch Harry Potter and the Philosopher’s Stone gelesen, dass das so fix ging habe ich nicht erwartet.

    Zuletzt habe ich auch Paula Hawkins‘ Into the water gelesen. Da habe ich zwischendurch gedacht, dass ich es vielleicht nochmal lesen muss um wirklich alles mitzubekommen.

    Aber es macht einfach Spaß, man lernt und erweitert seinen Wortschatz, was mir gerade sehr zugute kommt (habe einen Engländer kennengelernt).

    1. Hey Melanie!

      Mach das unbedingt! Es macht so viel Spaß!
      Genau, man erweitert immer weiter seinen Wortschatz und bleibt flüssig in der Sprache, was total toll ist!
      Und mit deinem Engländer kann das natürlich auch helfen ;D

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  4. Toller Beitrag, der mich total anspricht, weil ich gerade ziemlich am Anfang stehe.
    Seit Mai versuche ich in die englische Welt abzutauchen, was mal leichter, mal schwerer ist, aber es gibt eben, wie du sagst, so viele tolle Bücher da draußen, die nicht übersetzt werden und all die Geschichten, die würde ich sonst verpassen.

    Fantasy stelle ich mir generell etwas schwer vor, weil dort meist doch ziemlich fantasiemäßige Worte vorkommen oder? Allerdings kann ich da wohl nicht wirklich mitreden, weil ich das Genre ja auch auf Deutsch nicht lese. ^^

    Ich mag total YA Realistic Fiction, merke aber auch hier, dass es sehr große Unterschiede gibt – ich bin jetzt von YA ein bisschen in den Middle Grade Bereich gesprungen, weil es auch hier sehr tolle Bücher gibt, die meinen Geschmack treffen, aber halt um einiges einfacher sind.
    Ich glaube, zwischen den beiden Welt hüpfe ich gerade hin und her.

    Lieben Gruß
    Yvonne

    1. Hey Yvonne!

      Immer dranbleiben! Das ist wichtig! Nicht aufgeben!
      Eben! Die Schätze, die nicht übersetzt werden, sollen ja nicht vergessen werden!

      Middle Grade ist toll! Riordan beispielsweise ist da in der Fantasy unterwegs und man kann es wirklich super einfach lesen! Da würde ich mich wirklich freuen, denn es ist einfach ein Herzensautor!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  5. Guten Morgähn!
    Ich lese momentan wieder einmal ein englischsy Buch. Carry on von Rainbow Rowell würde ich auch für Anfänger empfehlen, der Schreibstil ist einfach super verständlich.
    Bei Illuminae hatte ich da deutlich mehr zu kämpfen, deine Einstufung der Bücher finde ich deshalb wirklich gut gelungen. 😊
    Liebste Grüsse
    Julia

  6. Hallo 🙂 Danke für den tollen Beitrag!

    Ich habe seit 6 Jahren ein englisches Buch in meinem Regal stehen, habe mich bisher aber nie getraut es zu lesen. Jetzt habe ich es aber auf meine Leseliste gesetzt. Ein Grund dafür warum ich auch auf englisch lesen möchte ist der, dass die Cover bei englisch-sprechigen Büchern oft soo viel schöner sind. Gerade bei den Klassikern. Da habe ich mir auch schon zweit bestellt. Unter anderem auch ein Sammelband von Kurzgeschichten, passt also zu deinem ersten Tipp 😀 Und ich habe vor mich bis zu „Herr der Ringe“ vorzuarbeiten!

    liebe Grüße,
    Pia!

    1. Hey Pia!

      Bitte, bitte, ich freue mich, dass er dir gefällt!
      Klar, trau dich unbedingt! Es macht sehr viel Spaß!

      Und jaaa, die Cover sind so unfassbar toll! Meistens starre ich sie einfach nur an und denke: WOW!

      Bis HdR vorarbeiten? Viel Glück, da kommen die meisten niemals hin! Aber du schaffst das!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

      1. Manchmal frage ich mich, warum wir bei deutschen Buchausgaben nur so selten, solche schönen Ausgaben finden…

        Ich habe ja die Hoffnung, dass ich durch meine Herr der Ringe- Liebe , ein besseres Verständnis für den Kontext und die Sprache habe. Aber das wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis ich das Buch überhaupt mal auf englisch anschaffe.

        Grüße!

  7. Ich weigere mich (unschlauerweise) immer Wörter in englischsprachigen Büchern nachzuschlagen, weil ich finde, dass die sich aus dem Kontext ergeben müssen … und so ist es mir vor fast 8 Jahren mal passiert, dass ich Harry Potter 3/4 des Buches gelesen hatte, bevor ich nachgeschlagen habe, was „wand“ heißt 😀 😀 😀

    Und auf einmal ergab das Buch danach sehr viel mehr Sinn 😀

    1. Hey Sina!
      Ich musste grade echt ein wenig seeeehr lachen, als ich deinen Kommentar gelesen habe! ^^
      Dein Profilfoto ist übrigens sau cool! Und weil meine Stalkerqualitäten zu wünschen ürbig lassen … kann ich dir irgendwo folgen? XD

      1. Danke schön! Voll lieb von dir <3

        Man kann mir folgen (auch wenn ich nicht immer so lustig bin 😉 )
        Auf twitter gibts mich bei @SinaGeschichten und in Blog-Form bei sinas-geschichten.de. Ich freu mich schon auf dich 🙂

  8. ich bin ein großer Fan der englischen Sprache und lese daher schon seit vielen Jahren englische Bücher. Angefangen habe ich, soweit ich mich erinnern kann, mit Alice in Wonderland. Irgendwann kamen dann immer mehr Bücher dazu, vor allem auch welche, die ich vorher nicht auf Deutsch gelesen habe. 😉
    Sofern das Originalbuch auf Englisch ist, nehme ich immer die englische Version. Es sei denn, es ist aus einer anderen Sprache übersetzt, dann greife ich zum Deutschen.
    In meinem Regal steht sogar Der kleine Nick auf Französisch, weil ich das auch mal ausprobieren wollte. Da ich allerdings, trotz guten Noten in der Schule, nie wirklich Zugang zu der Sprache gefunden habe und auch sonst nie damit konfrontiert werde (anders als bei Englisch), verstaubt das Buch nun im Regal.

    1. Hey Verena!

      Genauso wird es wahrscheinlich vielen gehen! Wir alle haben wohl mit einfachen Büchern angefangen, wenn nicht sogar mit Kinderbüchern 😀
      Das versuche ich mittlerweile auch immer! Original lesen hat immer noch einen anderen Charme, als „normales“ lesen 😀

      Ich habe auch eine Freundin, die auf Französisch lesen wollte, das aber auch nicht so geschafft hat…da bist du nicht allein!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  9. Guten Tag,

    mein Englisch ist sehr schlecht aber ich bin dabei es zu verbessern und gerade als Buchfan wollte ich immer mal damit anfangen Bücher auf Englisch zu lesen, aber traue mich nicht.

    Von Freunden habe ich viele Tipps bekommen, die du oben sehr schön aufgezeigt hat.
    Das mit dem Liebesromanen, da habe ich nicht so sehr darüber nachgedacht. Aber ein sehr guter Tipp.

    Ich hätte auch noch einen. Kindermärchen lesen, sie sind wie Spin Offs auch kurz und der Satzbau simpel.

    Gruß
    Die Buchdompteurin

    1. Hey!

      Trau dich auf jeden Fall! Auf jeden Fall! So schlecht kann dein Englisch doch gar nicht sein und wenn es gar nicht klappt, dann starte mit Kinderbüchern! Die sind meistens sehr einfach! Märchen natürlich auch!

      Ich wünsche dir viel Glück dabei!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  10. Hey 🙂

    Im Moment lese ich für meinen Geschmack ja fast ein bisschen zu wenig auf Englisch, leider, obwohl ich manche Übersetzungen nicht wirklich für gelungen halte. Bestes Beispiel ist derzeit „The Hate U Give“, wo ich nach dem Lesen im Original in die Übersetzung reingelesen habe und wegen der vielen englischen Ausdrücke schon etwas befremdet war (Manche Wörter wie „Girlfriend“ beispielsweise kann man sehr wohl ins Deutsche übersetzen). Im Deutschen geht der Slang sowieso verloren, da halte ich es für sinnvoller, den Text wenigstens so nah am Original wie möglich zu lassen.

    Ich hab übrigens selbst letztes Jahr einige Bücher rausgesucht und Tipps gegeben, wie der Einstieg auf Englisch am besten gelingt :).

    https://leseratz.blogspot.co.at/2016/11/6-of-start-reading-in-english-1.html

    Liebe Grüße
    Ascari

    1. Hey Ascari!

      Du hast völlig recht, manche Übersetzungen sind einfach…urghs! So Sachen, die man locker übersetzen könnte, aber es wird nicht getan, oder Sachen die unnötig übersetzt werden…alles sehr komisch…

      Cool, den Beitrag werde ich mir gleich mal anschauen!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  11. Mein erstes englisches Buch war tatsächlich „Harry Potter and the Order of the Phoenix“ – einfach weil ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollte. Danach kam ein wenig Pause, und dann gleich zwei heftige Brummer: „Jonathan Strange & Norrell“ und „The Name of the Wind“ von Patrick Rothfuss. Hat eine Weile gedauert mit dem Lesen, aber seitdem gehören englische Bücher für mich dazu, und inzwischen lese ich sie genauso schnell wie deutsche Büchlein. Aber das langsam herantasten ist definitiv eine gute Variante! Super Beitrag!

    Liebe Grüße,
    Katja

    1. Hey Katja!

      Bei mir war es ähnlich, ich konnte auch nicht auf die Übersetzungen warten 😀
      Oi, da hast du dir aber wirklich die anstrengende Variante ausgesucht, was? Respekt!

      Vielen lieben Dank und viele Grüße,
      Anna

  12. Ein super Beitrag, mega hilfreich!
    Ich versuche dieses Jahr mindestens sechs englische Hörbücher zu „lesen“ (fünf habe ich schon, glaube ich, also sollte das was werden). Das ist denke ich für Anfänger noch nichts, weil Hören ja doch noch ein wenig schwieriger ist als Lesen, aber so ab mittelguten Englischkenntnissen und bei den richtigen Hörbüchern (z.B. Eleanor & Park, ein tolles Buch!) finde ich das auch herrlich und vor allem lernt man dabei Aussprache, schult das Hörverständnis usw.

    Podcasts sind dafür beispielsweise auch super geeignet. Zum Beispiel rund ums Thema Buch:
    Meine Lieblingspodcasts sind da „What should I read next“ von Anne Bogel und „All the books“ von Book Riot.
    Wer lieber deutsche Buch-Podcasts hören möchte, muss dann zu mir auf http://www.buecherreich.net kommen ;))

    Liebe Grüße, Ilana

    1. Hallöchen Ilana!

      Naja, für Hörbuchfreaks werde ich sofort dich empfehlen! Für Anfänger höchstwahrscheinlich nicht so sehr geeignet 😀

      Diese Podcasts werde ich mir in jedem Fall mal anhören! Apropos: Darf ich dich fragen, wie du deine Podcasts produzierst? Ich bin am Überlegn, vielleicht auch einen zu starten 😀

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  13. Hey,
    Ein wirklich toller Beitrag!
    Ich lese sehr gerne englische Bücher und habe auch das Gefühl, dass es mir hilft, mein Englisch zu verbessern, zumindest soweit, dass ich es besser verstehe.
    Empfehlen kann ich auch sehr „Original Screen Plays“ wie von Phantastic Beasts and where to find them, weil sie meistens sehr leicht zu verstehen sind. Auch gut sind solche Englischlektüren von zum Beispiel Klett, weil man da erst einmal die Bücher zu seinem Sprachniveau auswählen und eben filtern kann. Außerdem sind auch ein paar Wort-Erklärung für besonders schwierige Wörter.
    Ich werde demnächst the Hate you give auf deine Empfehlung hin lesen 😊😊😊
    Liebe Grüße, Julia

    1. Hey Julia!

      Vielen lieben Dank!
      Ich habe auch das Gefühl, dass englisches Lesen auf jeden Fall das Englisch verbessert! 😀
      Original Screen Plays sind auch eine super Möglichkeit! Die hatte ich gar nicht gedacht!
      Und klar sind Schullektüren auch immer ein guter Weg to go!

      Super! THUG ist wirklich, wirklich ein tolles und wichtiges Buch!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  14. Ich habe noch nicht sooo viel auf Englisch gelesen… begonnen hab ich mit dem ersten Harry Potter, weil ich die Reihe auf Deutsch schon fast auswendig kenne, da war es keine große Herausforderung mehr 🙂

    Später hab ich mir dann Bücher von meinem Bruder geliehen, der öfter mal auf Englisch liest… ich kann mich grad nur an zwei Stück erinnern: „Big Trouble“ von Dave Barry und „Lunatics“ von Dave Barry und Alan Zweibel -> beides sehr einfach geschriebene Komödien 🙂

    Von deinen Empfehlungen hab ich mir gleich „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ auf die Wunschliste gepackt… das scheint genau meinen Geschmack zu treffen, danke dafür 😉

    Liebe Grüße
    Melli

  15. Hallo Anna,

    so ein toller Beitrag! Ich werde auch regelmäßig hinsichtlich Tipps befragt, was das Lesen auf Englisch angeht und meine Empfehlungen sahen bisher immer ähnlich aus wie deine 🙂 Vielleicht verweise ich besagte Leute dann jetzt einfach immer an deinen Blogbeitrag hihi der ist wirklich sehr ausführlich und interessant und vor allen Dingen auch hilfreich! Viel Arbeit hast du dir hier gemacht, Wahnsinn.

    Ich finde den Beitrag richtig gut, danke dafür!

    Liebste Grüße
    Ivy

  16. Ich habe in der 7. Klasse mein erstes englisches Buch gelesen – Harry Potter.
    Mittlerweile spreche, verstehe, lese und schreibe ich fließend Englisch und lebe sogar in England.
    Seit ich hier bin, lese ich allerdings mehr Deutsch, wahrscheinlich, weil ich nicht mehr so viel Deutsch spreche he he

    Liebe Grüße
    Christina

  17. Hey!
    Ich habe nach langer Zeit endlich mal wieder ein englisches Buch gelesen und direkt mal gedacht, ACOTAR kann ja nicht so schwer zu verstehen sein, haha.
    Die ersten Seiten brachten mich zur Verzweiflung, ich musste ständig Wörter nachschlagen und gerade im Fantasybereich gibt es ja wirklich viele, die nicht gerade zum normalen Wortschatz gehören.
    Nach einigen Seiten habe ich aufgehört, ständig alles nachzuschlagen und einfach gelesen.
    Das klappte super und mittlerweile schlage ich kaum noch was nach.
    Six of Crows steht auch hier rum, mal schauen, wann ich mich traue.
    THUG lese ich im August, bin gespannt auf den Slang.

    Toller Beitrag!

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Hey Nicci!

      Jaaaaa, ACOTAR kann manchmal schon schwierig sein XD Fantasybereich, vor allem Maas kann schon schwierig sein XD
      Genau! Einfach lesen ist ein sehr guter Tipp, das mache ich meistens auch, das meiste ergibt sich aus dem Kontext XD

      Danke dir!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  18. Hey,
    Ich habe habe bisher noch kein Buch auf Englisch gelesen, weswegen ich deinen Beitrag echt super finde. Ich hatte bisher immer Angst vor solchen Büchern da mein Englisch meiner Meinung nach nicht wirklich gut ist (wobei andere sagen das es ganz gut ist).
    Von den Einstiegsbüchern habe ich mir Adorkable raus gesucht, es hörte sich einfach für mich am interessantesten an.

    Liebe Grüße
    Christin von RaspberryBooks

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