News

Erster Erfahrungsbericht: Mangas!

Wunderschönen guten Tag alle miteinander!

Letzte Woche bin ich mal wieder durch die Buchhandlung meines Vertrauens gestreift und habe partout keine neuen Bücher bei den Jugend- und Fantasybüchern gefunden.

Schrecklich oder?

Und weil direkt daneben die Mangas und Comics stehen, dachte ich mir nur so: Ja kannste ja auch da mal gucken, oder?

Und es kam, wie es kommen musste: Ich habe drei Mangas mitgenommen. YEAY!

Wie die aussehen und wie es war, in diese neue Welt abzutauchen, kommt jetzt:

  1. Sword Art Online – Aincrad (Band 1) – Tamako Nakamura

20150912_175045

„Kazuto Kirigaya ist ein begeisterter Online-Spieler. So ist er natürlich unter seinem Pseudonym Kirito auch mit an Bord als das erste VRMMORPG online geht, in dem die Spieler dank eines speziellen Interfaces komplett mit dem Spiel verschmelzen. Doch nach dem Start müssen die 10.000 teilnehmenden Spieler feststellen, dass es nur einen Weg aus dem Spiel heraus gibt: Erst wenn alle 100 Ebenen der Welt Aincrad bezwungen sind, können sie sich wieder aus dem Spiel ausloggen. Doch auf dem Weg dahin, bedeutet ein ‚Game Over‘ immer auch den ganz realen Tod der Spieler.“

Ich hatte schon von verschiedenen Leuten von dem Anime gehört, der ja großartig sein soll. Aber der war ja gerade nicht da, deswegen dachte ich so: Nimmste mal mit!

Was ich erst später erfahren habe, war, dass SAO eigentlich in Light Novels (also kurzen Romanen mit gelegentlichen Bildern) erscheint und nun für die Fans als 2-teiliger Manga umgesetzt wurde.

Und meiner Meinung nach merkt man das auch.

Ich kenne den Anime ja nicht, aber ich denke, dass sehr viel gekürzt wurde und alles auf das Nötigste runtergebrochen wurde. Denn nur so ist das meiner Meinung nach zu erklären.

Denn die Welt hat mir generell sehr gut gefallen und die Idee ist wirklich der Hammer, allerdings merkt man der Geschichte an, dass sie keine Zeit hat, sich zu entfalten. Alles läuft unglaublich schnell hintereinander ab und man braucht länger, um zu verstehen, was vor sich geht, als die Handlung dauert.

Allerdings hat mir der Zeichenstil wirklich sehr gut gefallen (auch wenn ich zu dem Zeitpunkt noch nicht viele Vergleichsmöglichkeiten hatte :D).

Das einzige, was mich wirklich gestört hat, sind die Kampfszenen gewesen, denn die waren einfach nur unübersichtlich und man konnte nichts erkennen außer Wirbeln und manchmal ein Gesicht oder ein Schwert. Das hat extrem gestört und hätte auch anders umgesetzt werden können.

Und ich habe mich erkundigt und gehört, dass das öfter so verlaufen soll und man generell von Kämpfen nicht viel mitbekommt, aber irgendwie glaube ich das nicht wirklich…

Ich werde mir aber trotzdem den zweiten Band holen, zumindest mal in den Anime reinschauen und natürlich auch mal in eine der Light Novels reinlesen!

2. Lost CTRL (Band 1) – Evelyne Park

20150912_175100

„In nicht allzu ferner Zukunft starten Experimente, um Menschen direkt mit dem Internet zu verbinden, ohne dass sie von externen Geräten wie Computer und Smartphones abhängig sind. Datenchips und Empfänger werden ins Nervensystem eingepflanzt. Während ein Großteil der Bevölkerung die Veränderungen interessiert mitmacht, bildet sich Widerstand unter der Führung von Nium, einem berühmten Autor, der Kritik an der Vernetzung äußert. Schon bald muss er sich in den Untergrund flüchten, begleitet und beschützt von seiner Geliebten, Scarlett, die als sein Bodyguard agiert – obwohl sie sich nur ein paar Jahre zuvor selbst als Versuchsperson für die digitalen Experimente zu Verfügung gestellt hatte. Es beginnt eine Zeit, in der das Einbauen von Chips obligatorisch wird. Die Widerstandsgruppe ist hoffnungslos in der Unterzahl, und Nium und Scarlett sollen in die Zukunft flüchten, um dort den Kampf neu aufzunehmen. Doch der Plan schlägt fehl und Scarlett erwacht alleine, 100 Jahre später als geplant. Desillusioniert und einsam schließt sie doch bald die winzige verbleibende Gruppe von Rebellen in ihr Herz. In Niums Andenken, und um ihren Platz in der Zukunft zu finden, beginnt sie einen scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen das unterdessen alles umspannende, unkontrollierbare Netzwerk…“

Puuuuh, ziemlich lange Beschreibung.

Und dies hier ist auch eher ein Mischmasch zwischen Comic und Manga, denn man liest von „vorne“ und nicht von „hinten“.

Allerdings fand ich den Zeichenstil sehr schön und wirklich gut passend zur Geschichte. Er ist eher ein bisschen sanfter und „smooth“ gehalten.

Die Geschichte fand ich auch sehr viel ausgearbeiteter und sie konnte sich auch besser entwickeln, als die von SAO.

Die Charaktere und ihre Emotionen konnte man wirklich gut verstehen und sie waren alle sympathisch. Butler ist der allercoolste! XD

Allerdings hätte ich gerne mehr aus der „neuen“ Welt gesehen, denn es geht ja darum, diese zu stürzen. Mich hätte interessiert, wie die Menschen in dieser Zeit leben, anstatt dieses System sofort zu stürzen.

Insgesamt aber trotzdem sehr empfehlenswert.

3. The Book of List – Grimms’s Magical Items (Band 1) – Izuco Fujiya

20150912_175112

„Der antriebslose Highschoolschüler Akitsune gerät in die Welt der Grimmschen magischen Gegenstände, als er dem Mädchen List hilft, ihre Tasche aus der Gepäckablage zu heben. Er kommt zufällig in den Besitz einer Armbanduhr, die Dinge in ihren Zustand von vor 24 Stunden zurückversetzen kann. Die Uhr mit Namen »Aschenputtel« verschmilzt mit ihm und er wird über Nacht zum Gejagten.“

Ich habe das Cover gesehen und gedacht: MEGA GEIL!

Und dann habe ich gesehen, dass es um Märchen geht und ich nur so: MUSS ICH HABEN!

Und aus den drei Mangas war es wirklich das Beste.

Der Zeichenstil ist cool und die Panels gehen leicht ineinander über.

Die Story ist gut ausgedacht und manche Umstände, wie zum Beispiel die Abwesenheit von Akitsunes Eltern werden mit einer gewissen Schüppe Ironie behandelt und parodieren die Klischees, wenn Eltern einfach nicht in die Story reinpassen. 😀

Generell hat mich die Story voll und ganz überzeugt und ich hoffe, dass diese Serie noch lange weitergehen wird. Einfach weil die Idee und die Umsetzung der Hammer sind und alles gut miteinander harmoniert. Die gewisse Prise an Humor tut ihr übriges.

FAZIT:

Insgesamt habe ich nichts erwartet und habe alles bekommen.

Ich denke, dass ich ab jetzt öfter Mangas und Comics lesen werde, weil sie gut zum „snacken“ zwischen zwei wirklich langen Büchern sind und kurzweilig sehr viel Spaß machen.

Ich bin sehr froh, dass ich dieses Feld für mich entdeckt habe und finde, dass die Umgewöhnung von von „vorne“ lesen und von „hinten“ lesen, gar nicht so schwierig ist.

Bin total happy damit 🙂

Und ihr so? Lest ihr überhaupt und wenn ja wie viel Mangas?

Noch ein wunderbares Wochenende euch!

2 Gedanken zu „Erster Erfahrungsbericht: Mangas!

Kommentar verfassen