Uncategorized

Rezension: Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen

Kurzinfo:

  • Autor: Rick Riordan
  • Genre: Jugendfantasy, Mythologie
  • Verlag: Carlsen Verlag
  • Seitenzahl: 496 S.

Kurzbeschreibung:

Wer könnte die griechischen Göttersagen besser nacherzählen als der Sohn des Poseidon höchstpersönlich? Percy Jackson haucht den alten Klassikern turbulentes Leben ein und gibt ganz neue Einblicke in den Alltag auf dem Olymp. Mit einem Augenzwinkern berichtet er unter anderem davon, wie Athene ein Taschentuch adoptiert, Persephone ihren Stalker heiratet und Zeus sie alle umbringt. Ein urkomisches Leseerlebnis für jeden, der Spaß an griechischer Mythologie hat – und für alle anderen garantiert auch!

Riordan_Percy Jackson_erzählt_Griechische Göttersagen

Eigene Meinung:

Alle Percy Jackson Fans aufgepasst!

Das hier ist die volle Ladung Percy Jackson auf 500 SEITEN!

Das ist einfach nur ein HIMMEL für alle Percy Fans und generell für alle Leute, die sich auch nur ein ganz kleines bisschen für Götter und griechische Mythologie interessieren!

Ich liebe liebe liebe liebe liebe einfach Rick Riordans Schreibstil und auch Percys Humor ist einfach nur der Wahnsinn!

Dazu kommt, das Rick Riordan einfach so unglaublich unterhaltsam schreiben kann.

Ich habe schon ein paar Bücher zur griechischen Mythologie gelesen, deswegen habe ich einen einigermaßen guten Vergleich.

Und ich muss sagen, dass alle anderen Autoren immer sehr theoretisch blieben und sich mit der Beschreibung der Ereignisse irgendwie sehr zurückgehalten und waren nicht nah an den „Charakteren“ dran.

Es war einfach ziemlich trocken.

Nicht so bei Rick Riordan! Da haben alle Götter irgendwelche Macken und benehmen sich im Prinzip genau so, wie man es von den Menschen erwarten würde. Die Geschichten, welche ja wirklich manchmal seeeeeehr skurril sind, sind hier doch sehr gut dargestellt und wirklich unterhaltsam und nachvollziehbar geschrieben.

Die kleinen Andeutungen an Grover und Annabeth, das Camp und die sieben Helden des Olymp bzw. an die Ereignisse aus den beiden Reihen. Manchmal macht Percy einfach unglaublich lustige Anspielungen auf sich selbst, Chiron, Annabeth, Grover und sogar Piper!

Ich liebe es einfach, die Dinge aus Percys Sicht zu hören.

Manche Witze kamen einfach so aus der Reserve, dass man sie nicht hat kommen sehen.

Ich musste etwa alle 10 Seiten laut auflachen, was bei mir wirklich äußerst selten vorkommt. Manchmal ist schon ein Schmunzeln alles, was ein sehr lustiges Buch mir entlocken kann.

Also ist dieses Buch vom Unterhaltungsfaktor her wirklich groß und hoch angesiedelt.

Aber zur Geschichte:

Percy fängt an zu erzählen, wie die Erde entstand, wie Mutter Gaia und Vater Uranos entstanden, wie sie Kinder bekamen, wie Kronos alles kaputt gemacht hat, wie das Zeitalter der Titanen anbrach und wie die ersten sechs Götter aus dem Bauch eines Titanen entflohen sind.

Danach erzählt Percy Geschichten von allen 12 Göttern, die im Götterrat sitzen. Ja, er beschränkt sich auf diese 12, aber trotzdem bekommt man einen relativ guten und ausführlichen Blick auf die Ereignisse der griechischen Mythologie.

Das Tolle ist, dass Riordan hier keineswegs belehrend wirkt, sondern einen Jugendlichen seine Geschichten erzählen lässt und die Götter auch in einer Sprach reden und handeln lässt, die Kindern und Jugendlichen sehr wohl vertraut ist und denen sie hinterherfiebern können.

Das macht so viel Spaß, auch wenn es am Anfang befremdlich war, weil ich es gewohnt war, die Geschichten mit einem belehrenden Unterton erzählt zu bekommen.

Aber dadurch, dass Riordan sie zu Abenteuergeschichten macht, die spannend geschrieben und mit Witz durchsetzt sind, macht es das Ganze sehr viel greifbarer und es bleibt sehr viel länger im Kopf hängen.

Ich finde, dass man dieses oder ähnliche Bücher auf jeden Fall in der Schule lesen sollte, einfach weil sie ein Grundwissen der griechischen Mythologie vermitteln, das wirklich zum Allgemeinwissen gehören sollte.

Mit anderen Worten: Egal, ob ihr euch in griechischer Mythologie auskennt oder gar keinen Plan von der Materie habt, ihr solltet dieses Buch definitiv lesen, weil es einfach einen neuen Blickwinkel bietet und Geschichten wunderbar leicht und locker erzählt.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es natürlich keine „durcherzählte“ Geschichte ist, mit Protagonisten und allem drum und dran.

Das ging bei diesem Buch natürlich auch nicht, aber dadurch kann ich halt keine volle Wertung geben, sondern nur eine gute Wertung, weil für eine volle Wertung brauche ich einfach eine Geschichte und auch eine gute Charakterentwicklung.

Fazit:

Ein tolles Jugendbuch, dass Kindern und Jugendlichen auf sehr humorvolle und locker-leichte Weise etwas über die griechische Mythologie beibringt und es im Gehirn verankert. Aber auch für alle anderen Leser und natürlich Fans der Percy Jackson-Reihen können hiermit begeistert werden, da es mit so viel Humor geschrieben ist und einen ganz neuen Blickwinkel auf die griechische Mythologie offenbart!

4,5 Tintenkleckse von mir!

Tintenkleckse_4.5

9 Gedanken zu „Rezension: Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen

  1. Ah das klingt SEHR vielversprechend. Aber ich muss auch zugeben, dass Riordan zu jenen Autoren gehört, die ich quasi blind kaufen würde. Wie Du oben sagst, er schreibt einfach super, authentisch und voller Humor. Was habe ich bei der Percy Jackson Reihe sowie den Helden im Olymp gelacht. Das Buch muss ich mir auf jeden Fall merken!!

    LG; Kati

  2. Ich muss es haben! Als Riordan und Percy Fan geht das gar nicht anders! 🙂
    Ich kenne mich eigentlich ganz gut aus, was die Griechische Mythologie betrifft, deswegen glaube ich kaum das Percy mir soviel neues erzählen kann, aber dennoch bin ich gespannt. Lg Moana

Kommentar verfassen