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10 Anzeichen, dass du eine YA-Protagonistin bist

Guten Morgen an diesem wunderschönen Sonntag!

Ich habe mittlerweile immer wieder Probleme damit, dass sich gewisse Klischees in der Jugendliteratur absetzen und diese nerven mich immer und immer wieder. Daher habe ich mir vorgenommen, diese mal ein wenig auf die Schüppe zu nehmen! Daher: 10 Anzeichen, dass du eine YA-Protagonistin bist!

(Die Idee ist ein wenig abgekupfert von der lieben Stehlblüten und ihrem Beitrag, den ich absolut empfehlen kann!)


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Ach ja, kleiner Disclaimer: Immer mit einem Augenzwinkern beachten, bitte! ;D


1. Du bist ein Mauerblümchen – aber so besonders!

Du bist das allertypischste aller Mädchen. Du bleibst eher im Hintergrund und im Normalfall interessieren sich eher weniger Menschen für dich. Du denkst von dir selber als völliger Durchschnitt oder eher weiter unten auf der Leiter, aber eigentlich tief im Inneren bist du eine Königin, eine Auserwählte, eine Schönheit, die erst noch erweckt werden muss. Warum das denn anderen noch nie aufgefallen ist? Keine Ahnung, an einer High School sind die meisten sind eh die ganze Zeit nur mit sich selbst beschäftigt! Eine Schande, sie sollten sich eher mit deiner schüchternen Schönheit befassen!


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2. Du bist ein Einzelkind und deine Eltern sind … weg?

Du hast keine Geschwister? Oder hast welche, die schon lange weg sind und studieren? Deine Eltern spielen eine so kleine Rolle, dass man sie schon fast aus deinem normalen Leben streichen könnte? Oder haben dich dein ganzes Leben irgendwie komisch behandelt? Oder sie sind schon lange tot und du bist ein einsames Waisenkind?

Verzweifle nicht! Es liegt nicht daran, dass deine Eltern dich einfach nicht lieb haben, sondern, dass sie einfach keinen Platz im Plot deiner Autorin haben! Sie haben einfach keinen Platz, eine ausschweifende Persönlichkeit zu entwickeln! Wenn du auch noch Geschwister hättest, wäre ja alles zerstört! Sei bloß froh, dass diese Ablenkungen gar nicht erst existieren, so dreht sich alles noch mehr um dich!


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3. Du triffst gleich zwei männliche Supermodels!

Wer kennt es nicht? Da läuft man über den Schulflur und alle tuscheln schon über DEN Neuen in der Klasse? Das ist einem natürlich erstmal völlig egal, aber dann sieht man ihn mit seinen unglaublich toll verwuschelten Haaren, der coolen Körperhaltung, dem Grinsen, dass so sexy ist und natürlich diesen in drölf verschiedenen Farben schimmernden Augen, die am besten noch mit der Stimmung die Farbe wechseln – wie ein Stimmungsring…nur in cool!

Er muss natürlich besser aussehen, als alles, was man bisher in seinem Leben gesehen hat und den größten Supermodels in allen Kategorien gerecht werden! Inklusive Muskeln, Konkurrenzkampf und natürlich Intelligenz.

Oh…und dann gibt es das Gleiche nochmal! Nur in Bad Boy. Kommt also immer zu spät, guckt dich eigentlich nie an, zieht dich aber immer auf und sieht mindestens genauso heiß aus wie der Erste!

Was ein unglaublicher Zufall!


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4. Es ist das letzte Jahr deiner Schulzeit!

Mal ganz ehrlich: Das letzte Jahr der Schulzeit ist immer ein besonderes und voller Abenteuer, aber in deinem Fall fängt es gleich am ersten Tag an und endet am letzten mit völligen Katastrophen, Liebesintrigen und magischen Überfällen!

Viel Glück dabei auch noch dein Abi zu schreiben! (Aber das machen wir ja immer mit Links, oder?)


5. Du bist die Auserwählte einer magischen Gemeinschaft!

Einer der neuen Jungs sagt es dir schließlich: Du bist Teil der Vampire/Werwölfe/Feen/Einhörner/Gestaltwandler/Hellseher/Zauberer/Hexen/Klone/Fae-Gemeinschaft! Und du bist am besten noch die lang verschollene Prinzessin!

Wahnsinn! Endlich ergibt dein Leben einen Sinn und dümpelt nicht mehr so vor sich hin! Wäre ja auch langweilig gewesen, schon vorher ein Leben gehabt zu haben, oder?

Auf jeden Fall nimmt dich einer deiner Auserwählten mit in die neue Welt, in der dich sofort alle Willkommen heißen, dir Aufgaben und Gelerne geben und dich auf den neuesten Stand bringen. (Warum nicht gleich von Geburt an? Who knows, wäre ja nicht so spannend!)

Außerdem hast du natürlich supertolle Fähigkeiten, die sonst keiner hat! (Wo die sind, erfährt man meist erst am Ende, am Anfang bist du IMMER komplett unfähig)


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6. Oh, hatte ich schon die Prophezeiung erwähnt?

Oh, ich Dummerchen! Es muss natürlich eine Prophezeiung geben!

Entweder du bist einem der beiden Supermodels versprochen (Die beide übrigens unglaublich gut sind, in dem, was sie tun und in jungen Jahren schon Jobs haben, für die andere 20 Jahre schuften müssen…), oder du musst das magische Land auf eigene Faust vor der größten Bedrohung EVER retten! Oder du bist eine verschollene Prinzessin, hast die größten Kräfte aller Zeit oder bist einfach nur DIE AUSERWÄHLTE!

Wichtig dabei ist, dass du dich erstmal dagegen wehren musst, denn das Schicksal kann dir ja nichts, aber am Ende doch immer alles so geschieht, wie in der Prophezeiung vorgeschrieben. Sorry, so weit reicht Frauenpower dann halt doch nicht.


7. Wenn du weibliche Freunde hast, dann sind nur ausschließlich als Side Kick geeignet

Du hast zwar deine quirlige und absolut umwerfende beste Freundin, die in sozialen Belangen unfassbar super und gut geeignet für alles wäre, aber sobald es um dich geht, tritt sie gerne zur Seite und lässt dich machen. Ist ja kein Ding, oder?

Außerdem kannst du sie immer in die Ecke schmeißen, wenn einer der Jungs sich mit dir beschäftigt und sie für Wochen ignorieren, aber dann ankriechen, wenn beide dich mal wieder fallen gelassen haben. Auch, wenn deine beste Freundin dann sauer ist: Sie wird dir vergeben und liebend gerne ihr Leben in deinem Schatten verbringen, während du mehrere Male die Welt rettest!


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8. Du kannst alles, was von dir verlangt wird. Aber immer nur dann, wenn es um Leben und Tod geht!

Deine unglaublich großen Kräfte kommen immer nur dann zum Vorschein, wenn du sie wirklich brauchst!

Es wäre ja auch zu einfach, wenn sie schon vorher zu kontrollieren gewesen wären, wo wäre denn dann das Risiko? Das kann dann so weit gehen, dass du niemals trainieren musst, aber durch das Schicksal einfach immer mit denen mithalten kannst, die schon ihr Leben lang auf diese Dinge vorbereitet werden!

Warum solltest du auch üben und dich um deine Kräfte sorgen? Du bist schließlich die Auserwählte!


9. Die Story gibt eigentlich nur einen Band her, aber wir strecken sie auf drei!

Es wäre ja zu einfach, wenn du die Bedrohung schon im ersten Band völlig ausschalten könntest und danach einfach dein Leben weiterleben könntest.

Es wäre auch zu einfach, wenn du einfach mit deinem Traumjungen zusammen kommen könntest! Weil…man muss ja mindestens eine Trennung von beiden Supermodels durchgemacht haben, um sich am Ende entscheiden zu können!

Und dementsprechend bist du einfach immer zu unfähig, die Bedrohung auszuschalten, oder die Bösewichte haben noch zwei weitere riesige Bedrohungen auf ihrer Seite!

Watch out, es ist noch nicht vorbei!


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10. Am Ende ist immer Friede-Freude-Eierkuchen!

Aber am Ende der drei Bände ist natürlich alles gut, weder dir noch deinem Auserwählten wurde irgendein Schaden hinzugefügt und ihr könnt glücklich bis ans Ende eurer Tage leben!

(Vielleicht habt ihr zwischendurch eine Stadt abgebrannt, irgendwas zerstört oder einen unwichtigen Plot-Charakter geopfert, aber wen kümmert das schon!)

Du bist glücklich, niemand hegt mehr einen Groll gegen dich und am besten bist du noch die größte Heldin, die diese Welt je gesehen hat! (Auf jeden Fall bist du zu bescheiden, um auch nur irgendwie zu zeigen, wie toll du eigentlich bist, soooo viel hast du doch eigentlich gar nicht gemacht.)


Diskussions-Time!
Was haltet ihr von diesem Format? Nerven euch diese Klischees auch? Seid ihr eine YA-Protagonistin?

32 Gedanken zu „10 Anzeichen, dass du eine YA-Protagonistin bist

  1. Einfach nur Danke.
    Mit diesem Beitrag hast du mir auf jeden Fall den Tag versüßt, ich hab mich köstlich amüsiert!
    Hach, hätte mein Leben dich auch bloß einen Sinn, aber mit 24 ist das Leben wahrscheinlich schon vorbei, meine Prophezeiung würde einfach vergessen.

    Liebste Grüße ❤ Jill

  2. Punkt 9 und 10 haben bei mir absolut einen Nerv getroffen.
    Als ob man bei einem Rezept für eine Trilogie, was 350g Plot verlangt, einfach mal mit 75g durchzukommen versucht. Gurl, dabei kommen nie und nimmer gute Waffeln raus, geschweige denn eine Trilogie, die man enjoyen kann. Da musste ich wirklich feste, feste nicken!
    Und Punkt 10 auch – es wäre mal so spannend zu sehen, wie die Helden nach der Schlacht mit dem geschehenen umgehen. Nur weil sie YA Helden sind haben sie keine Panikattacken oder posttraumatische Phasen oder Leute, die es immer noch nicht super cool fanden, was sie gemacht haben? Derek Landy hat in seinem 10 Skulduggery Pleasant Band mal genau das angeteased und es war glorious, vollkommen neu und aufregend!
    Deshalb würde ich sagen ja, die YA Klischees nerven mich momentan ein bisschen, weil sie wie ein Rahmen sind, den man auszufüllen hat und darüber hinaus scheint für die Autoren nichts zu existieren – dabei waren das ja in der Schule bestimmt auch meist die, die neben den Ausmal-Rahmen ganze Welten gezeichnet haben, duuuuh!

    Ich liebe diesen Beitrag – witzig, mit einer Prise Augenrollen. Loooove!
    Grüße,
    Tabi

    1. TABIIIIIIIIIIIIII!

      Eben! Das funktioniert nicht! Man kann nicht jeden Plot einfach so strecken….
      Wäre das nicht super? Mega genial? Posttraumatisches Heldensyndrom?
      Wie genial wäre das denn?!

      Daaaaaaanke für die lieben Worte! Daaaaaanke! <3

      Viele Grüße,
      Anna

  3. Sehr schön! 😀 Ja, mich nerven YA-Klischees, weshalb ich mich momentan von gehypten Büchern fern halte (habe eh noch den SUB aufzuarbeiten).
    Wunderbarer Beitrag, der mich definitiv zum Lachen gebracht hat! 😀
    Liebe Grüße,
    Klaudia

  4. Haha, ich bin da ganz pragmatisch: Ich lese kein YA 😀 Wegen der Klischees, die du hier aufzählst, sprechen mich die meisten Klappentexte und Leseproben einfach nicht an. Alles, was mit „sie ist ganz normal, aber dann erfährt sie, dass sie völlig unnormal ist“ anfängt, lege ich direkt wieder weg ^^*

  5. Wunderbar!
    Ein ganz tolles Format. Ich musste echt so lachen 😀 Wir kennen alle diese Klischees und trotzdem lesen wir immernoch mit Freuden Young Adult und Jugendbücher – wieso eigentlich? Was macht es so besonders lesenswert? 🙂

    Alles Liebe!
    Julia (Die Bücherfüchsin)

  6. Ich sage mal so, bei manchen der Punkte kommt es auch drauf an wie es umgesetzt wurde und wofür. Aber in den meisten Fällen wird schon zu sehr aufhebens drum gemacht, da stimme ich dir zu. Besonders nerven mich immer diese Sache mit den Dreiecks-Beziehungen.
    So als bräuchte die Heldin das irgendwie als Bestätigung, dass sich zwei Kerle um sie streiten.
    Abgesehen davon geht es bei diesen Streits dann in meinen Augen oft nicht darum, sein Glück mit der Heldin finden zu dürfen, sondern einfach nur ums gewinnen.
    Wie Aladdins Prinzessin Jasmin es damals schon so schön formuliert hatte: Sie ist doch kein Preis den man einfach gewinnen kann! Dann auch noch dazu die Sache mit dem Aussehen.
    Einerseits wird sich Frauen, dass sie laut den Medien immer perfekt auszusehen haben etc. aber wenn ein Kerl in einem Buch nicht mehr zu bieten hat als die pure Ausgeburt einer Libido, ja DAS ist dann ja aber wieder in Ordnung. Braucht die Heldin etwa auch hier wieder die Bestätigung, dass es nicht einfach nur ein durchschnittlicher, netter aber doch ganz knuffiger Kerl sein darf, sondern DAS heißeste Stück der Schule/Uni/whatever sein muss?
    Und dann verlaufen diese Beziehungen auch nur so „sie sehen sich, sie bekommt bei seinem Anblick sofort ein feuchtes Höschen und ständig treffen sie dann aufeinander“
    Bäm! Das ist die ganze Geschichte.
    Ich vermisse diese alten „Was sich liebt das neckt sich“-Sachen, wordurch beide Protagonistenn sich erst mal richtig kennen und dann auch lieben lernen. Ihr wisst schon, Entwicklungen und so.

    1. Natürlich kommt es bei den meisten Punkten auf die Umsetzung an, ganz klar! Diese Sache mit den Jungs und mit den Liebesdreiecken finde ich echt bescheuert…als wäre Liebe wichtiger, als die Welt zu retten.
      Hach, Aladdin und Jasmin! Hach! Ich liebe sie!
      Hehehehe! Dein Kommentar ist wirklich Gold wert! Sehr cool geschrieben!
      Danke dafür!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  7. Das mit dem Love Triangle nervt mich jedes Mal aufs Neue. Ich finde so viele YA Novels haben echt Potenzial. Aber das eigentliche Problem rutscht dann ganz nach hinten, weil es ja doch irgendwie wichtiger ist, einen Freund zu haben. Das ist einfach so nervig.
    Aber auch dass man das auf drei Bände strecken muss, so oft ist Band 2 besonders überflüssig.

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

    1. Hey Anni!

      Dieses verdammte Dreieck nervt mich sowas von! Sowas von! Immer wieder!
      Das meiste Potenzial wird echt verchenkt, da hast du wirklich recht! (Und ganz ehrlich: Normalerweise sind sogar Band 2 und 3 überflüssig :D)

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  8. Hi Anna,
    ich musste bei diesem Post so lachen 😀 nicht nur, weil das einfach alles absolut wahr ist, aber du hast das alles super auf den Punkt gebracht! 🙂
    Liebe Grüße,
    Katja

  9. Stimmt alles bei ziemlich vielen Büchern (oder besser gesagt Reihen, denn die Geschichte muss ja gestreckt werden), wenn man mal überlegt, erkennt man da schon einige Reihen wieder.
    Ich finde es echt immer wieder sehr amüsant und super, mit welcher Wortgewandtheit du deine Blogposts schreibst und wie viel Sarkasmus darin ist.
    Ich mag deinen Blog echt super gerne!
    LG. Medea

  10. Ahhhhh, jetzt weiß ich endlich, was es mit meinem Leben so auf sich hat! Während ich immer dachte, ich wäre die perfekte Person für eine buchige Hauptrolle, stelle ich jetzt fest, dass ich absolut das Gegenteil bin und leider leider dann wohl doch in der echten Welt lebe… ich bin absolut kein Mauerblümchen, denn Hallo?!??!! ICH??!; ich habe einen Bruder UND Eltern (krass ich weiß); nicht mal ein halber Nerd ist in Sicht, also erst recht keine zwei Supermodels; Mein Abi ist schon längst vorbei OHNE, dass etwas dramatischeres, als das Abi selbst passiert ist und mir hat sich auch noch keine magische Gemeinschaft offenbart… von da geht es nur noch bergab 😀
    Jetzt kann ich endlich mein ach so doofes Leben leben, mit der Gewissheit ganz normal zu sein – bzw. absolut nicht normal, denn wäre ich normal, wäre das ja schon der erste Weg zur YA-Protagonistin und wir wissen jetzt ja, dass bin ich nicht. Wie sagen meine AUPairKids und ich immer so schön?: Weirdness is the highest and best thing to achieve! Wobei wir uns da in der Regel nicht so philosophisch ausdrücken 😛
    Werde die Idee in etwas umgewandelter Form klauen :*
    Saskia!

    1. Hey Saskia!

      Ja, ich muss dich leider enttäuschen, denn du kannst keine YA-Protagonistin mehr werden! Zumindest keine total generische! Vielleicht wirst du ja eine der seltenen coolen!
      Du und Mauerblümchen, der Gedanke ist wirklich ziemlich witzig! XD
      Und das Leben ist absolut nicht normal und langweilig, das solltest du doch am besten wissen! XD

      Gerne! Ich bin ziemlich gespannt auf deine Umsetzung! 😀

      Viele liebe Grüße,
      Anna

      1. Haha, ja dessen bin ich mir sehr bewusst, deshalb ja das Ding mit der Weirdness 😛
        Und btw Anfang des Jahres war ich mir sicher, dass ich gerade mitten in einem Buch spiele… und dann wurde es doch wieder nichts. Ich bin wohl eher als Autorin als als Prota geeignet 😛

  11. Deine Bilder sind aber ziemlich schöööön heute <3 Und der Beitrag ist auch toll!

    Tut mir Leid, dass ich nicht so oft vorbeischaue. Aber ich lese immer über den WP Reader in der App und der zeigt mir nie deinen ganzen Beitrag an, da muss ich immer erst draufklicken und mich dann zum Kommentieren nochmal extra anmelden. Super nervig ^^

  12. Ich habe stellenweise so herzhaft gelacht! 😀
    Wirklich ein toller Artikel, trifft den Nagel auf den Kopf. Finde immer die Kombination aus Punkt 1 und Punkt 3 witzig. Das ist definitiv immer unlogischer, als wenn plötzlich Magie eingebaut wird.

    Ich fände so eine Aufreihung und Überspitzung der Klischees von Geschichten a la Cora Carmack (Losing it, Faking it, Finding it) oder leider auch Mona Kasten etc. Hoffe du weißt was ich meine. Gibts da eine Bezeichnung für?

    Danke für den Beitrag!
    Celine

    1. Hey Celine!

      Danke für diesen Kommentar!
      Ich freu mich, dass du so oft gelacht hast!

      Sowas gibt es tatsächlich bei der Anabelle! Der Beitrag ist am Anfang des Beitrags verlinkt! Schau da mal vorbei!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  13. Hallöchen,
    den Beitrag von Stehlblüten habe ich vor einer Weile gelesen und fand ihn sehr gelungen! Weil ich das Thema so interessant finde, habe ich ebenfalls einen Beitrag dazu geschrieben und bin jetzt gespannt auf deinen.

    Hach ja, das leidige Thema mit der Mauerblümchen-Protagonistin. Eigentlich ist das schon seit Bella so ausgelutscht, dass es mich wundert, dass das tatsächlich immer noch so oft vorkommt.

    „Verzweifle nicht! Es liegt nicht daran, dass deine Eltern dich einfach nicht lieb haben, sondern, dass sie einfach keinen Platz im Plot deiner Autorin haben!“
    Wie genial und treffend ausgedrückt! Darüber rege ich mich auch immer auf. Entweder die Eltern spielen gar keine Rolle, oder sie tun es, vernachlässigen aber ihre Kinder oder sind Alkoholiker. Was anderes gibt es in dem Genre kaum.

    Das mit dem Sidekick ist wirklich oft so. Wobei mir viele bei meinem Beitrag geschrieben haben, dass ihnen das noch gar nicht aufgefallen ist. Aber die Autoren scheinen gerade nicht mehr um die beste Freundin rumzukommen.

    Ich mag deinen Sarkasmus echt gerne! 😀
    Liebste Grüße
    Kate ♥

    1. Hey Kate!

      Deinen Beitrag habe ich schon gelesen und fand ihn wirklich toll! Hut ab dafür!

      Und du hast mit allem so recht! Selbst wenn die Protagonistinnen eigentlich stark sein sollten, kriegen sie meist nicht mehr hin als ein bisschen Starren und Anhimmeln…ganz komisch…

      Und das mit den Eltern stimmt einfach so XD Fällt einem erst nicht auf, aber dann irgendwann beginnt man sich zu wundern, wie denn bitte die neuen Erziehungsmethoden so aussehen XD

      Danke! Ich liiiieeeeebe Sarkasmus!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  14. Hihihi Made my Day liebe Anna :D. Das sind genau die Gründe, warum ich YA die meiste Zeit dann doch meide – wenn du eines empfehlen kannst, dass genau diese Klischees nicht so erfüllt, dann gerne her damit. Jaa die Eltern, da frag ich mich auch immer, wo die eigentlich so sind und das regt mich immer am meisten auf, wenn es dann noch einen und noch einen Band gibt, wo es eigentlich nichts mehr zu sagen gibt.

    glg Franzi

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