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Keine Zeit zum Lesen? Doch klar!

Immer wieder hört man als Vielleser: „Wow, ich könnte nicht so viel lesen!“

Oder: „Wie schaffst du es nur, so viel zu lesen?“

Oder: „Ich würde ja auch gerne so viel lesen, aber ich habe einfach nicht die Zeit dazu!“

Wisst ihr was? Habt ihr doch! Ihr müsst euch diese Zeit nur nehmen und euch extra Lesezeit einplanen!

Wie das geht? Zeig ich euch jetzt!


Keine Zeit zum Lesen_Doch

(Design by: Freepik.com)


Wie schafft man es, mehr zu lesen?

Ich lese ja ziemlich viel. So 8-10 Bücher im Monat. Das ist selbst unter den Viellesern eine Statistik, die sich sehen lassen kann. Aber wie mache ich das? Und noch wichtiger: Wie habe ich eigentlich noch ein Real Life nebenher?

Das geht tatsächlich! Glaubt es mir! Wie das geht, ist ganz einfach: Ihr müsst das Lesen einfach in euren Alltag integrieren!

Das soll einfach sein? 

Aber natürlich! Laut einer Studie soll es 100 Tage dauern, bis man sich eine neue Gewohnheit angewöhnt hat! Und in diesen 100 Tagen kann man jede Menge Bücher lesen und verschiedene Methoden für sich ausprobieren!

(Außerdem ist dieser Blogpost super für Leute geeignet, die schon viel lesen, aber gerne noch mehr lesen wollen! Just for fun!)


Lesen in den Alltag integrieren

Hier also die Methoden, mit denen ihr das Lesen und Bücher in euer Leben intergrieren könnt oder mehr lesen könnt!

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Lesen beim Bus oder Bahn fahren

Das ist wohl der allgemeine Klassiker, den man immer und überall liest: Überbrückt eure Bahnfahrten oder die Fahrt mit der U-Bahn mit einem oder zwei Kapiteln! Die sind meistens nicht besonders lang (Harry Potter-Bücher sind dabei eine kuriose Ausnahme) und natürlich wird die Zeit positiv genutzt, anstatt nur aus dem Fenster zu starren oder einem verwirrten Mann beim Reden zuzuhören!

Probiert es unbedingt aus, egal wie kurz eure Busfahrt ist!

Und noch wichtiger: Vergesst eure Haltestelle nicht! Egal wie spannend das Buch ist!)


Den Fernseher oder die YouTube-Videos bewusst ausmachen

davMan kennt es doch nur allzu gut: Man will nur kurz das neue Video des Lieblings-YouTubers sehen oder die neue Folge der Lieblingsserie und schon hat man 2 Stunden nur vor diesen vermaledeiten Geräten verbracht! Das ärgert nicht nur einen selbst, das Gehirn kommt sich irgendwie auch veräppelt vor.

Daher ist meine Methode bei sowas – neben der, dass ich mich selbst stoppe, bevor ich überhaupt damit anfange – bei längerem Scrollen oder bei Werbepausen zu fragen: „Was mach ich da gerade eigentlich?“

Wenn die Antwort ist, dass man eigentlich gar keinen Bock darauf hat, dann kann man sich aufschwingen, das Buch herausholen und anfangen zu lesen! Zeit produktiv verbracht, anstatt sie zu verschwenden!


Sich bewusst Zeiten dafür nehmen

Was bei mir wunderbar funktioniert, ist, sich am Anfang des Tages vorzunehmen, eine halbe Stunde oder eine ganze Stunde zu lesen. Egal wann. Das kann morgens vor der Arbeit sein, oder nachmittags, wenn man gerade ein wenig Zeit hat.

Die ganz harten Leser stellen sich eine Uhr und lesen dann nach Zeitplan, was bei mir leider nicht so gut funktioniert.

Wenn ich mir aber bewusst vornehme, am Abend eine Stunde zu lesen, dann mache ich das auch!

Also einfach jeden Tag ein wenig Lesen einplanen, dann kann man nicht sagen, man hätte gar keine Zeit dazu!


Netflix einfach mal Netflix sein lassen

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Dies ist eine kleine Ergänzung dazu, was ich gerade über YouTube und den Fernseher gesagt habe: Netflix!

Diese Teufelserfindung zieht einen in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los! Gar nicht!

Man sitzt doch lieber vor drei Folgen Friends oder HIMYM, anstatt sich aufzusetzen und nach dem Buch zu greifen, oder? Es ist schließlich so schön einfach!

Mit diesem Problem habe ich gerade auch ganz arg zu kämpfen, aber ich überwinde es langsam, denn die Bücher sind dann meistens doch besser!

(Auch hier einfach fragen: Wie viele Folgen habe ich gerade gesehen? Ab 4 hintereinander hat man definitiv eine Pause verdient :D)


Pausen und Wartezeiten überbrücken – Immer ein Buch in der Tasche!

davDas hilft tatsächlich immens: Habt das Buch einfach immer in der Tasche! Wenn so mal Wartezeiten entstehen und oder man einfach nur gelangweilt ist, kann man einfach das Buch rausholen und sich in die Welt der Seiten flüchten!

Super funktioniert das beim Arzt, bei verschiedenen Verwaltungsorganisationen oder einfach nur beim Umsteigen in den neuen Zug! So viele Wartezeiten, so viele Möglichkeiten, die Zeit produktiv zu nutzen!

Natürlich muss das nicht immer passieren, ich mache das auch nicht immer, aber es hilft tatsächlich viel und lässt einen um die 20 Seiten alleine durch solche Zeiten am Tag lesen!


Schnelles Lesen trainieren?

Auch solche Leute gibt es: Sie trainieren sich das schnellere Lesen an, damit sie mehr und schneller lesen können!

Dafür gibt es verschiedene Apps und Techniken, die alle ziemlich interessant klingen!

Allerdings habe ich davon noch nichts ausprobiert, kann dazu also nix sagen, aber wenn ich in sehr kurzer Zeit sehr viel lesen wollt, dann könnte das die perfekte Lösung für euch sein!


Mit mehreren kurzen Büchern starten -> Erfolgserlebnis!

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Wisst ihr, was man braucht, wenn man etwas Neues ausprobieren will? ERFOLG!

Noch genauer: Erfolgserlebnisse!

Und deshalb finde ich es absolut wichtig, dass man schnell eine Verbesserung sieht! Also sucht euch kurze und leicht zu lesende Bücher raus, vielleicht sogar Bücher, die ihr schon mal gelesen habt!

Denn somit fühlt ihr euch schon nach kurzer Zeit und einem kleinen Rückblick so, als hättet ihr große Fortschritte gemacht und könnt unglaublich stolz auf euch sein!


Eher kürzere Bücher lesen, man hat mehr Motivation, sie zu beenden

Was auch ganz wichtig ist: Motivation! Denn ohne Motivation wird man das Vorhaben, mehr oder überhaupt lesen zu wollen, wieder abbrechen, egal, wie toll es einem vorkommt!

Daher ist mein Tipp, um wieder ins Lesen einzusteigen, wenn man gar keine Lust hat: Kurze Bücher! Sie sind schnell ausgelesen, man fühlt sich gut, endlich wieder ein Buch gelesen zu haben und die Motivation steigt enorm, weil man nicht diesen Berg von Seiten hat, die auf einen warten!

Daher empfehle ich es wirklich jedem, mit kurzen Büchern zu starten!


Warum das Ganze eigentlich tun?

Natürlich kommt auch wieder die alte Frage auf, warum man das überhaupt tun sollte. Warum eigentlich so viel lesen?

Ganz einfach: Literatur entspannt, während sie die Fantasie anregt, ist ideal zum Runterkommen, bildet stärker als jedes andere Medium es könnte und sind eine unfassbare Bereicherung in jedem Leben, egal wie dieses aussieht.

Außerdem kann man dadurch nicht nur ein Leben leben, sondern gleich dutzende, hunderte, tausende! Es erweitert euren Horizont, macht euch schlauer, macht euch rundum besser!

Also fangt an zu lesen! Jetzt!


Diskussions-Time!
Wie schafft ihr es, Literatur und Bücher in euren Alltag zu integrieren? Wollt ihr auch mehr lesen oder seid ihr zufrieden mit eurem Lesepensum? Und noch wichtiger: Wie viel lest ihr eigentlich?

34 Gedanken zu „Keine Zeit zum Lesen? Doch klar!

  1. Hallo, liebe Anna,

    hach ja, Netflix, mein Kryptonit, haha. Ich bin aber auch einfach ein Serienjunkie. Und da Serien auch nur visuell präsentierte Geschichten sind, hab ich da kein schlechtes Gewissen. 😀

    Ich bin gar nicht so darauf aus, möglichst viel zu lesen. Und vor allem beim Punkt Speed Reading bin ich sehr kritisch, da ich das Gefühl habe, dass man das Gelesene nicht so intensiv verarbeitet wie bei einem moderateren Lesetempo.

    Lesen ist und bleibt für mich Genuss. Ich lese, wenn ich Lust drauf habe, und wenn nicht, dann eben nicht. Sich extra einen Wecker zu stellen, um noch so und so viele Seiten reißen zu können, bevor man zur Arbeit geht, würde für mich nicht in Frage kommen.

    Doch wer die Anzahl seiner monatlich gelesenen Bücher erhöhen will, kann mit deinen Tipps bestimmt super arbeiten!

    Ganz liebe Grüße

    Saskia

    1. Hey Saskia!

      Netflix ist denke ich unser aller Kryptonit! Man kriegt doch irgendwie nichts gebacken, wenn man irgendwas auch nur halbwegs interessant wirkt 😀

      Und du hast natürlich Recht, Lesen ist vor allem Genuss und da ist viel Lesen natürlich auch kritisch zu sehen, aber manche wollen ja doch schneller oder mehr lesen 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  2. Hallo Anna,
    mein bester Tipp: Hörbücher (möglichst ungekürzt) nutzen.
    Beim Putzen, Sport machen, Auto fahren etc. „nebenbei“ lesen ist super und motiviert vor allem zu diesen Tätigkeiten. Die Hälfte meines Jahreslesevolumens höre ich meine Bücher, anstatt sie zu lesen. Da ich das über mein Handy mache, hat es sogar den Zusatznutzen, dass ich ohne Gewicht immer Bücher dabei habe und auch jede kleinste Minute Warten sinnvoll nutzen kann. 🙂
    Ich finde das herrlich!

    1. Hallo Ilana!

      Hörbücher sind auch ein Tipp, den ich sehr gerne geben würde, allerdings finde ich da einfach nicht rein…ich weiß auch nicht, wieso 😀
      Dieses „nebenbei“ Lesen muss ja unglaublich produktiv sein!
      Hast du Empfehlungen, wie ich anfangen könnte?

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  3. Hey 🙂

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ich deutlich mehr Zeit zum Lesen habe, wenn der Fernseher am Abend ausbleibt 🙂 … Soll nicht heißen, dass ich gar nichts mehr schaue, aber es ist doch deutlich weniger geworden.

    Es gibt aber auch nach wie vor die Abende, wo ich tatsächlich zu müde bin, mich noch aufs Buch zu konzentrieren, da darf dann das Hörbuch ran (wobei ich da dann doch lieber spannende und fesselnde Geschichten höre, bei ruhigen neige ich dazu wegzudriften 😀 ).

    Liebe Grüße
    Ascari

    1. Hey Ascari,

      Da hast du so recht! Den Fernseher ausschalten ist wirklich hilfreich! Aber manchmal auch ziemlich schwer umzusetzen 😀

      Ich bin manchmal auch einfach zu müde. Viel zu müde. Da falle ich einfach nur ins Bett.

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  4. Hey!
    Ich finde die Aussage „ich habe da keine Zeit für“ auf Dauer eh blöd. Dass man phasenweise Stress hat, kann immer sein und ist auch normal, aber dass man generell keine Zeit zum Lesen hat, ist Unsinn. Es ist immer nur eine Frage der Prioritäten.
    Aber hey, hast du etwa gesagt, Bücher seien besser als Friends? Das muss ich aber stark bezweifeln! 😀
    Speedreading möchte ich mir bei Gelegenheit auch mal aneignen, aber nicht zum privaten Lesen sondern eher für Texte für die Uni. Da ist es mir meist wichtiger, schnell fertig zu werden als wenn ich freiwillig lese.

    Liebe Grüße!

    1. Hey Jacquy!

      Die Aussage ist wirklich blöd! Da hast du total recht, Prioritäten müssen halt gesetzt werden 😀
      Friends ist wundertoll! Aber Bücher sind doch noch besser! (Naja, manche zumindest :D)

      Für die Uni klingt das Ganze tatsächlich total nützlich!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  5. An manchen Tagen klappt es einfach nicht mit der Zeit, da viele Dinge erledigt werden müssen, aber immer wenn es passt, mache ich es ähnlich wie du: Ich nehme es mir bewusst vor, zumindest noch ETWAS zu lesen. Ein paar Minuten gehen dann auf jeden Fall und mit jeder Seite kommt man dem Ende näher 🙂 Auf Bahnfahrten ist sowieso immer ein Buch dabei!
    Liebe Grüße, Katharina

  6. Hey Anna,

    Danke für den tollen Beitrag 🙂 Über das Thema habe ich in letzter Zeit auch verstärkt nachgedacht. Und dabei festgestellt, dass ich manchmal Phasen habe, in denen ich mich zum Lesen fast schon zwingen muss. Ich liebe das Gefühl, wenn man ein Buch in den Händen hält und weiß, dass man nun endlich einmal den Kopf ausknipsen, die Erwachsenenprobleme gekonnt ignorieren und sich für ein paar Minuten, Stunden, Tage? 😉 in spannende literarische Abenteuer stürzen darf.
    Aber im Alltag habe ich oft das Gefühl, dass ich noch tausende Dinge erledigen müsste und erst so richtig die nötige Ruhe zum Lesen habe, wenn meine to do -Liste abgearbeitet ist. (Perfektionismus ist ein Idiot!) Die Ironie da hinter ist ja auch, dass die nötige Ruhe, die ich mir wünsche, durch’s Lesen kommt. Dabei kann ich unglaublich gut entspannen. Tjaja, der menschliche Verstand ist schon witzig 😀 Seit dem ich zu dieser Erkenntnis gelangt bin, trage ich mir Lesezeiten immer in den Kalender ein. (So hattest du es in deinem Post ja auch mit empfohlen.) Als Date. Das funktioniert für mich super. Ich freue mich riesig darauf und möchte ja nun die geliebten Charaktere auch nicht sitzen lassen… Also halte ich die Termine auch tatsächlich ein.
    Ich muss dann auch mal los… Prinzessin Insomnia wartet 😉 (Nur noch ganz kurz ein letzter Gedanke: Mir gefällt deine Zusammenstellung an Tipps wirklich unglaublich gut. Man hat genug Zeit. Es ist nur eine Frage dessen, wie man sie nutzt. Lieber den Abwasch stehen lassen und stattdessen lesen. Und einfach leben.)

    Liebe Grüße
    Vroni

    1. Hey Vroni!

      Ich kann das so mitfühlen! Ich habe auch Phasen, in denen ich mich wirklich zum Lesen zwingen muss, was mir im Herzen wehtut…
      Und das mit dem „Buch in die Hand nehmen und einfach abschalten“ ist so ein wunderbares Gefühl!

      Und bei dem Lesen bin ich genauso! Da hilft mir auch nur das Lesen, richtig zu Entspannen.

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und die lieben Komplimente!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  7. Liebe Anna,

    du hast schon mal so einen ähnlichen Beitrag hochgeladen, in dem es darum ging, WARUM du so viel liest. Dass du noch einen seperaten Beitrag gespostet hast, in dem du schreiben, wie du das eigentlich genau schaffst, so viel zu lesen, finde ich wirklich wirklich toll!!

    Ich lese bei weitem nicht so viel, wie ich gerne würde… Ich lese vielleicht 3-4 Bücher im Monat, möchte mich aber eigentlich steigern, weil ich lesen über alles liebe.
    Vielleicht helfen mir ja die Tipps aus deinem Beitrag 😉

    Meist lese ich vor der Schule oder kurz vorm Schlafen gehen. Das mit dem Speed-Reading spricht mir so gar nicht zu… Ich lese ziemlich langsam, aber ich brauche die Zeit auch, um mich wirklich in einem Buch verlieren zu können!

    Alles Liebe,
    Felia <3

    1. Hey liebste Felia!

      Das stimmt, ich habe schon einen ähnlichen Beitrag hochgeladen, aber der hier war noch mal anders und nötig 😀
      Und danke, danke, danke! <3

      Und du hast auch recht, manchmal braucht man einfach die Zeit, um sich in der Welt zu verlieren!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  8. Hallo,
    wenn ich mir deinen Beitrag so durchlese, denke ich, jepp alles richtig gemacht. 😀
    Denn ich mache es auch so, dass ich immer und überall lese und ein Buch immer in Reichweite ist. So kann man wie du es auch so schön geschrieben hast, Wartezeiten überbrücken.
    Ich nehme mir immer ein kleines Tagesziel an gelesene Seiten vor.
    Häufig versuche ich rund 100 Seiten zu lesen, aber das klappt nicht immer. Weil ich ja auch noch andere Dinge zu tun habe. Aber meistens funktioniert das schon und so lese ich mich von Tag zu Tag. 🙂
    Danke für den Beitrag. 🙂
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    1. Hallöchen Diana,

      So macht man es natürlich total richtig! Immer ein Buch dabei, immer Lesematerial dabei!
      Ich mache es ähnlich, 100 Seiten sind der ungefähre Anteil, den ich gerne lesen würde, aber das klappt manchmal einfach nicht 😀

      Bitte, bitte, danke für die tollen Worte!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  9. Hey!
    Der August war total stressig, ich musste ständig an den Wochenenden einspringen und hatte auch so echt viel um die Ohren. Und ich habe trotzdem tatsächlich 14 Bücher gelesen, weiß der Geier wie ich das geschafft habe.
    Aber ich nehme mir, wie du schon sagtest, bewusst Zeit zum Lesen. Ich lasse den TV immer aus, gucke ganz selten mal einen Film oder eine Serie. Die meiste „vergeudete“ Zeit geht echt fürs Surfen drauf, sei es am Laptop oder am Handy. Da bremse ich mich dann auch immer.
    Ich nehme mir immer vor der Arbeit noch eine Stunde zum Lesen (habe meistens Spätdienst) und auch abends, wenn nichts anderes ansteht.
    Ich wollte demnächst einen Beitrag über meinen Alltag und die Integration von Lesezeiten schreiben (Gott, wie oft ich das jetzt schon angemerkt habe, ich sollte mich endlich dran setzen. So viel zum Thema Zeitmanagement), weil auch ich oft zu hören kriege „wie kannst du so viel lesen/wie schaffst du das eigentlich alles?“.
    Gerne würde ich deinen Beitrag verlinken, wenn ok?

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Hallöchen Nicci,

      Wow! 14 Bücher? 14?! Wenn du so viel zu tun hattest? RESPEKT!
      Also wirklich jetzt!

      Bewusst Zeit zum Lesen nehmen ist wirklich eine der wichtigsten Sachen, die man machen muss!
      Und natürlich darfst du den Beitrag verlinken, wenn nicht schon längst geschehen 😀
      Ich bin gespannt!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

      1. Danke 🙂 <3
        Aber du liest ja auch immer richtig viel. Im September kam bei mir nicht so viel zusammen, ich glaube 12 Bücher wovon aber 3 oder so Comics waren. Hatte noch mehr zu tun als im August.

        Noch habe ich nichts zu dem Thema geschrieben, aber wenn verlinke ich dich natürlich. 🙂

        Liebe Grüße!

  10. Liebe Anna, vielen Dank für Deinen tollen Beitrag!

    Ich werde auch immer gefragt, wie ich es schaffe, so viel zu lesen. Und wollte auch einen Artikel dazu schreiben, habe aber bis jetzt noch nicht die Zeit dazu gefunden. So kann ich nun Deinen Artikel auf meinem Weblog teilen ;-)!

    Ich stehe morgens früher eine Stunde früher auf, um zu lesen, denn abends bin ich zu müde, da fällt mir nur das Buch im Bett auf die Nase ;-).

    Im Haus liegen überall Bücher verteilt herum und wann immer ich Zeit habe, kann ich schnell zu einem Buch greifen.

    Wir schauen wenig fern und in unserem Wohnzimmer steht kein TV, dort ist unser blauer Lesesalon ;-), wo wir uns zum Lesen treffen ;-). Und jetzt wo es abends schon herrlich früh dunkel wird, bei Kerzenschein und Tee – nur der Kamin fehlt noch zum vollendeten Glück (kein Platz wegen der vielen Bücherregale ;-)).

    Ich habe auch immer ein Buch und meinen Kindle in der Tasche.

    Im Studium habe ich mir auch das Speed Reading beigebracht ;-). Aber das nutze ich nur für Fachliteratur. Denn das wäre sehr schade, die Bücherschätze auf die Schnelle durchzuackern, da bleibt ja der Lesegenuss gänzlich auf der Strecke …

    Ich lese ja schon seit ich fünf Jahre alt, also nunmehr über 40 Jahre 😉 … und da ist einiges zusammengekommen … Ich habe die Bücherei leergelesen 😉 (nein nicht so wie im Buch „Bookless“ von Marah Woolf ;-)) und unsere Nachbarin war Buchhändlerin mit vier Töchtern, dort durfte ich mir immer Lesenachschub ausleihen 😉 … Natürlich hatte ich auch selbst Bücher, aber noch nicht so viele aus Platzgründen 😉 … Wenn ich meine Kinderbücher so durchblättere, fallen mir dann und wann auch noch Kekskrümel entgegen. Dies ist eine weitere Möglichkeit: Beim Essen lesen. Das kann ich mir einfach nicht abgewöhnen, nur wenn Besuch da ist und wir alle vollzählig sind. Mein Sohn und ich lesen immer beim Essen wenn wir alleine essen ;-).

    Und das mit den kurzen Bücher und auch Comics hat sich mein Sohn in der 4. Klasse angeeignet, da war er vom Schulstoff zu platt um „echte“ Bücher zu lesen, wie er es formulierte ;-).

    Um zu lesen, ist es wichtig, sich bewusst darauf einzulassen. Ich stelle mir auch mal den Wecker, wenn ich eine Pause vom Lektorieren benötige, um eine halbe Stunde ganz bewusst in mein jeweiliges Buch (oder ich nehme mir vor, mindestens drei Kapitel zu lesen), dass ich gerade lese, einzusteigen. Davor setze ich mich für fünf Minuten in meinen gemütlichen Ohrensessel, lege die Füße hoch und schnuppere an meinem Tee und schließe die Augen. Stelle mich ganz bewusst auf das jeweilige Buch ein, stelle den Wecker und lege los! Und ich freue mich auf meine Morgenstunden, da schreibe ich erst fleißig meine Morgenseiten, um in den Flow zu kommen und lese dann hinterher noch bei einer herrlich heißen und wohlduftenden Tasse Kaffee ein Buch ;-)! Lesen lässt sich sehr gut in den Alltag integrieren, weil man es überall machen kann.

    Habt viel Freude beim Lesen, ich wünsche Euch ein herrliches Wochenende mit viel Lesezeit ;-),

    seitenweise, allerliebste Grüße, Tina 😉

    1. Hey Tina!

      Wow, was ein toller und langer Kommentar! Ich bin wirklich von den Socken!

      Von deinen Tipps und Tricks und Angewohnheiten muss ich mir definitiv mal ein paar abschauen, die klingen alle wirklich gut!

      Deine Herangehensweise ans Lesen und Genießen von Büchern finde ich auch total interessant und gut!

      Ich bin geflasht und danke dir vielmals für den tollen Kommentar!

      Viele liebe Grüße,
      Anna

  11. Ich lese auch sehr viel früh, wenn ich Spätschicht habe. Aber ich muss sagen, dass das „viel lesen“ auch vom Job, Studium abhängt. Wenn man studiert oder in die Schule geht, hat man wesentlich mehr freie Zeit. Ich zum Beispiel bin fast den ganzen Tag auf Arbeit. : ) Ich finde, das sollte man auch beachten. Leute, die dann sagen: Heeey, du liest so viel, wie schaffst du das? , denken an sowas auch einfach nicht. 😀
    Aber die Tipps finde ich trotzdem gut, für Leute, die denken, dass sie mehr lesen müssen.

    xoxo Vera

    1. Heeeey Vera!

      Ich weiß ja gar nicht, ob ich früh lesen könnte 😀 Aber wenn ich Spätschicht hätte, dann wäre das wohl bei mir genauso 😀
      Und ich denke auch, dass es viel von der freien Zeit abhängt! Aber klaro! Und natürlich davon, wie viel man im Job eingespannt ist 😀

      Vielen lieben Dank und viele Grüße,
      Anna

  12. Also ich lese auch immer im Bus, z.B. wenn ich auf dem Weg zur Uni bin. Außerdem versuche ich, mir anzugewöhnen, beim Frühstück oder so zu lesen (zumindest wenn ich alleine frühstücke). Wenn ich Fernsehen schaue, dann lese ich immer in den Werbepausen, das klappt meist auch ganz gut.

  13. Hallo Anna,
    ja, Netflix ist tatsächlich ein großes Problem. Da nimmt man sich vor, heute mal mehr zu lesen und will davor aber doch nur eine Folge schauen. Und zack hat man stundenlang ferngesehen, anstatt zu lesen. Das kenne ich nur zu gut!😅
    Danke für die Tipps! Im Bus lese ich schon, und es hilft! Seit ich auf dem Weg zur Schule und zurück täglich im Bus lese, kann ich jeden Monat ein Buch mehr zur Lesestatistik zählen, als vorher!
    Liebe Grüße,
    Denise

  14. Huhu!
    Tolle Tipps!
    Speedreading wäre, denke ich, nichts für mich. Dann kann man vielleicht schneller lesen und mehr Bücher schaffen, aber nimmt das dem Ganzen nicht irgendwo auch den Spaß? Meiner Meinung nach irgendwie schon.
    Aktiv eingeplant ist das Lesen bei mir abends, vor dem Schlafen gehen. Sonst ist das eher eine spontane Sache, je nachdem wie ich Zeit habe und finde.
    Die Geschichte mit Netflix und Co. ist mir übrigens auch bekannt. Man denkt sich: Eine Folge geht. Und plötzlich ist der Abend rum. Blöd gelaufen – passiert mir aber immer wieder. Ich denke jedoch, dass es auch solche Abende geben sollte. An denen man einfach mal was anderes macht und sich dem Ganzen hingibt. Nur eben bewusst. Sonst ärgert man sich am Ende darüber.

    Liebst,
    Wiebi

    1. Hey Wiebi!

      Genauso sehe ich das auch!
      Das Speedreading kann ganz cool sein, aber vielleicht nimmt es einem auch den Spaß am Lesen. Bei mir ist es ebenfalls so, dass Lesen aktiv vor dem Schlafen gehen geplant ist 🙂

      Und jaaaa, solche Abende muss es einfach auch geben. Zur Entspannung 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Anna

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