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Keine Zeit zum Lesen? Doch klar!

Immer wieder hört man als Vielleser: „Wow, ich könnte nicht so viel lesen!“

Oder: „Wie schaffst du es nur, so viel zu lesen?“

Oder: „Ich würde ja auch gerne so viel lesen, aber ich habe einfach nicht die Zeit dazu!“

Wisst ihr was? Habt ihr doch! Ihr müsst euch diese Zeit nur nehmen und euch extra Lesezeit einplanen!

Wie das geht? Zeig ich euch jetzt!


Keine Zeit zum Lesen_Doch

(Design by: Freepik.com)


Wie schafft man es, mehr zu lesen?

Ich lese ja ziemlich viel. So 8-10 Bücher im Monat. Das ist selbst unter den Viellesern eine Statistik, die sich sehen lassen kann. Aber wie mache ich das? Und noch wichtiger: Wie habe ich eigentlich noch ein Real Life nebenher?

Das geht tatsächlich! Glaubt es mir! Wie das geht, ist ganz einfach: Ihr müsst das Lesen einfach in euren Alltag integrieren!

Das soll einfach sein? 

Aber natürlich! Laut einer Studie soll es 100 Tage dauern, bis man sich eine neue Gewohnheit angewöhnt hat! Und in diesen 100 Tagen kann man jede Menge Bücher lesen und verschiedene Methoden für sich ausprobieren!

(Außerdem ist dieser Blogpost super für Leute geeignet, die schon viel lesen, aber gerne noch mehr lesen wollen! Just for fun!)


Lesen in den Alltag integrieren

Hier also die Methoden, mit denen ihr das Lesen und Bücher in euer Leben intergrieren könnt oder mehr lesen könnt!

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Lesen beim Bus oder Bahn fahren

Das ist wohl der allgemeine Klassiker, den man immer und überall liest: Überbrückt eure Bahnfahrten oder die Fahrt mit der U-Bahn mit einem oder zwei Kapiteln! Die sind meistens nicht besonders lang (Harry Potter-Bücher sind dabei eine kuriose Ausnahme) und natürlich wird die Zeit positiv genutzt, anstatt nur aus dem Fenster zu starren oder einem verwirrten Mann beim Reden zuzuhören!

Probiert es unbedingt aus, egal wie kurz eure Busfahrt ist!

Und noch wichtiger: Vergesst eure Haltestelle nicht! Egal wie spannend das Buch ist!)


Den Fernseher oder die YouTube-Videos bewusst ausmachen

davMan kennt es doch nur allzu gut: Man will nur kurz das neue Video des Lieblings-YouTubers sehen oder die neue Folge der Lieblingsserie und schon hat man 2 Stunden nur vor diesen vermaledeiten Geräten verbracht! Das ärgert nicht nur einen selbst, das Gehirn kommt sich irgendwie auch veräppelt vor.

Daher ist meine Methode bei sowas – neben der, dass ich mich selbst stoppe, bevor ich überhaupt damit anfange – bei längerem Scrollen oder bei Werbepausen zu fragen: „Was mach ich da gerade eigentlich?“

Wenn die Antwort ist, dass man eigentlich gar keinen Bock darauf hat, dann kann man sich aufschwingen, das Buch herausholen und anfangen zu lesen! Zeit produktiv verbracht, anstatt sie zu verschwenden!


Sich bewusst Zeiten dafür nehmen

Was bei mir wunderbar funktioniert, ist, sich am Anfang des Tages vorzunehmen, eine halbe Stunde oder eine ganze Stunde zu lesen. Egal wann. Das kann morgens vor der Arbeit sein, oder nachmittags, wenn man gerade ein wenig Zeit hat.

Die ganz harten Leser stellen sich eine Uhr und lesen dann nach Zeitplan, was bei mir leider nicht so gut funktioniert.

Wenn ich mir aber bewusst vornehme, am Abend eine Stunde zu lesen, dann mache ich das auch!

Also einfach jeden Tag ein wenig Lesen einplanen, dann kann man nicht sagen, man hätte gar keine Zeit dazu!


Netflix einfach mal Netflix sein lassen

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Dies ist eine kleine Ergänzung dazu, was ich gerade über YouTube und den Fernseher gesagt habe: Netflix!

Diese Teufelserfindung zieht einen in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los! Gar nicht!

Man sitzt doch lieber vor drei Folgen Friends oder HIMYM, anstatt sich aufzusetzen und nach dem Buch zu greifen, oder? Es ist schließlich so schön einfach!

Mit diesem Problem habe ich gerade auch ganz arg zu kämpfen, aber ich überwinde es langsam, denn die Bücher sind dann meistens doch besser!

(Auch hier einfach fragen: Wie viele Folgen habe ich gerade gesehen? Ab 4 hintereinander hat man definitiv eine Pause verdient :D)


Pausen und Wartezeiten überbrücken – Immer ein Buch in der Tasche!

davDas hilft tatsächlich immens: Habt das Buch einfach immer in der Tasche! Wenn so mal Wartezeiten entstehen und oder man einfach nur gelangweilt ist, kann man einfach das Buch rausholen und sich in die Welt der Seiten flüchten!

Super funktioniert das beim Arzt, bei verschiedenen Verwaltungsorganisationen oder einfach nur beim Umsteigen in den neuen Zug! So viele Wartezeiten, so viele Möglichkeiten, die Zeit produktiv zu nutzen!

Natürlich muss das nicht immer passieren, ich mache das auch nicht immer, aber es hilft tatsächlich viel und lässt einen um die 20 Seiten alleine durch solche Zeiten am Tag lesen!


Schnelles Lesen trainieren?

Auch solche Leute gibt es: Sie trainieren sich das schnellere Lesen an, damit sie mehr und schneller lesen können!

Dafür gibt es verschiedene Apps und Techniken, die alle ziemlich interessant klingen!

Allerdings habe ich davon noch nichts ausprobiert, kann dazu also nix sagen, aber wenn ich in sehr kurzer Zeit sehr viel lesen wollt, dann könnte das die perfekte Lösung für euch sein!


Mit mehreren kurzen Büchern starten -> Erfolgserlebnis!

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Wisst ihr, was man braucht, wenn man etwas Neues ausprobieren will? ERFOLG!

Noch genauer: Erfolgserlebnisse!

Und deshalb finde ich es absolut wichtig, dass man schnell eine Verbesserung sieht! Also sucht euch kurze und leicht zu lesende Bücher raus, vielleicht sogar Bücher, die ihr schon mal gelesen habt!

Denn somit fühlt ihr euch schon nach kurzer Zeit und einem kleinen Rückblick so, als hättet ihr große Fortschritte gemacht und könnt unglaublich stolz auf euch sein!


Eher kürzere Bücher lesen, man hat mehr Motivation, sie zu beenden

Was auch ganz wichtig ist: Motivation! Denn ohne Motivation wird man das Vorhaben, mehr oder überhaupt lesen zu wollen, wieder abbrechen, egal, wie toll es einem vorkommt!

Daher ist mein Tipp, um wieder ins Lesen einzusteigen, wenn man gar keine Lust hat: Kurze Bücher! Sie sind schnell ausgelesen, man fühlt sich gut, endlich wieder ein Buch gelesen zu haben und die Motivation steigt enorm, weil man nicht diesen Berg von Seiten hat, die auf einen warten!

Daher empfehle ich es wirklich jedem, mit kurzen Büchern zu starten!


Warum das Ganze eigentlich tun?

Natürlich kommt auch wieder die alte Frage auf, warum man das überhaupt tun sollte. Warum eigentlich so viel lesen?

Ganz einfach: Literatur entspannt, während sie die Fantasie anregt, ist ideal zum Runterkommen, bildet stärker als jedes andere Medium es könnte und sind eine unfassbare Bereicherung in jedem Leben, egal wie dieses aussieht.

Außerdem kann man dadurch nicht nur ein Leben leben, sondern gleich dutzende, hunderte, tausende! Es erweitert euren Horizont, macht euch schlauer, macht euch rundum besser!

Also fangt an zu lesen! Jetzt!


Diskussions-Time!
Wie schafft ihr es, Literatur und Bücher in euren Alltag zu integrieren? Wollt ihr auch mehr lesen oder seid ihr zufrieden mit eurem Lesepensum? Und noch wichtiger: Wie viel lest ihr eigentlich?

9 Gedanken zu „Keine Zeit zum Lesen? Doch klar!

  1. Huhu und schöner Beitrag 🙂
    Mir selbst hilft aktuell mir fest vorzunehmen so und so viel zu lesen – Und mir das durch ein Leseplanung Widget vor Augen zu halten. ♥
    Wartezeiten nutze ich ebenfalls 🙂
    Liebe Grüße, Stella

  2. Hallo, liebe Anna,

    hach ja, Netflix, mein Kryptonit, haha. Ich bin aber auch einfach ein Serienjunkie. Und da Serien auch nur visuell präsentierte Geschichten sind, hab ich da kein schlechtes Gewissen. 😀

    Ich bin gar nicht so darauf aus, möglichst viel zu lesen. Und vor allem beim Punkt Speed Reading bin ich sehr kritisch, da ich das Gefühl habe, dass man das Gelesene nicht so intensiv verarbeitet wie bei einem moderateren Lesetempo.

    Lesen ist und bleibt für mich Genuss. Ich lese, wenn ich Lust drauf habe, und wenn nicht, dann eben nicht. Sich extra einen Wecker zu stellen, um noch so und so viele Seiten reißen zu können, bevor man zur Arbeit geht, würde für mich nicht in Frage kommen.

    Doch wer die Anzahl seiner monatlich gelesenen Bücher erhöhen will, kann mit deinen Tipps bestimmt super arbeiten!

    Ganz liebe Grüße

    Saskia

  3. Hey 🙂

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ich deutlich mehr Zeit zum Lesen habe, wenn der Fernseher am Abend ausbleibt 🙂 … Soll nicht heißen, dass ich gar nichts mehr schaue, aber es ist doch deutlich weniger geworden.

    Es gibt aber auch nach wie vor die Abende, wo ich tatsächlich zu müde bin, mich noch aufs Buch zu konzentrieren, da darf dann das Hörbuch ran (wobei ich da dann doch lieber spannende und fesselnde Geschichten höre, bei ruhigen neige ich dazu wegzudriften 😀 ).

    Liebe Grüße
    Ascari

  4. An manchen Tagen klappt es einfach nicht mit der Zeit, da viele Dinge erledigt werden müssen, aber immer wenn es passt, mache ich es ähnlich wie du: Ich nehme es mir bewusst vor, zumindest noch ETWAS zu lesen. Ein paar Minuten gehen dann auf jeden Fall und mit jeder Seite kommt man dem Ende näher 🙂 Auf Bahnfahrten ist sowieso immer ein Buch dabei!
    Liebe Grüße, Katharina

  5. Liebe Anna,

    du hast schon mal so einen ähnlichen Beitrag hochgeladen, in dem es darum ging, WARUM du so viel liest. Dass du noch einen seperaten Beitrag gespostet hast, in dem du schreiben, wie du das eigentlich genau schaffst, so viel zu lesen, finde ich wirklich wirklich toll!!

    Ich lese bei weitem nicht so viel, wie ich gerne würde… Ich lese vielleicht 3-4 Bücher im Monat, möchte mich aber eigentlich steigern, weil ich lesen über alles liebe.
    Vielleicht helfen mir ja die Tipps aus deinem Beitrag 😉

    Meist lese ich vor der Schule oder kurz vorm Schlafen gehen. Das mit dem Speed-Reading spricht mir so gar nicht zu… Ich lese ziemlich langsam, aber ich brauche die Zeit auch, um mich wirklich in einem Buch verlieren zu können!

    Alles Liebe,
    Felia <3

  6. Hallo,
    wenn ich mir deinen Beitrag so durchlese, denke ich, jepp alles richtig gemacht. 😀
    Denn ich mache es auch so, dass ich immer und überall lese und ein Buch immer in Reichweite ist. So kann man wie du es auch so schön geschrieben hast, Wartezeiten überbrücken.
    Ich nehme mir immer ein kleines Tagesziel an gelesene Seiten vor.
    Häufig versuche ich rund 100 Seiten zu lesen, aber das klappt nicht immer. Weil ich ja auch noch andere Dinge zu tun habe. Aber meistens funktioniert das schon und so lese ich mich von Tag zu Tag. 🙂
    Danke für den Beitrag. 🙂
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

  7. Hey!
    Der August war total stressig, ich musste ständig an den Wochenenden einspringen und hatte auch so echt viel um die Ohren. Und ich habe trotzdem tatsächlich 14 Bücher gelesen, weiß der Geier wie ich das geschafft habe.
    Aber ich nehme mir, wie du schon sagtest, bewusst Zeit zum Lesen. Ich lasse den TV immer aus, gucke ganz selten mal einen Film oder eine Serie. Die meiste „vergeudete“ Zeit geht echt fürs Surfen drauf, sei es am Laptop oder am Handy. Da bremse ich mich dann auch immer.
    Ich nehme mir immer vor der Arbeit noch eine Stunde zum Lesen (habe meistens Spätdienst) und auch abends, wenn nichts anderes ansteht.
    Ich wollte demnächst einen Beitrag über meinen Alltag und die Integration von Lesezeiten schreiben (Gott, wie oft ich das jetzt schon angemerkt habe, ich sollte mich endlich dran setzen. So viel zum Thema Zeitmanagement), weil auch ich oft zu hören kriege „wie kannst du so viel lesen/wie schaffst du das eigentlich alles?“.
    Gerne würde ich deinen Beitrag verlinken, wenn ok?

    Liebe Grüße,
    Nicci

  8. Liebe Anna, vielen Dank für Deinen tollen Beitrag!

    Ich werde auch immer gefragt, wie ich es schaffe, so viel zu lesen. Und wollte auch einen Artikel dazu schreiben, habe aber bis jetzt noch nicht die Zeit dazu gefunden. So kann ich nun Deinen Artikel auf meinem Weblog teilen ;-)!

    Ich stehe morgens früher eine Stunde früher auf, um zu lesen, denn abends bin ich zu müde, da fällt mir nur das Buch im Bett auf die Nase ;-).

    Im Haus liegen überall Bücher verteilt herum und wann immer ich Zeit habe, kann ich schnell zu einem Buch greifen.

    Wir schauen wenig fern und in unserem Wohnzimmer steht kein TV, dort ist unser blauer Lesesalon ;-), wo wir uns zum Lesen treffen ;-). Und jetzt wo es abends schon herrlich früh dunkel wird, bei Kerzenschein und Tee – nur der Kamin fehlt noch zum vollendeten Glück (kein Platz wegen der vielen Bücherregale ;-)).

    Ich habe auch immer ein Buch und meinen Kindle in der Tasche.

    Im Studium habe ich mir auch das Speed Reading beigebracht ;-). Aber das nutze ich nur für Fachliteratur. Denn das wäre sehr schade, die Bücherschätze auf die Schnelle durchzuackern, da bleibt ja der Lesegenuss gänzlich auf der Strecke …

    Ich lese ja schon seit ich fünf Jahre alt, also nunmehr über 40 Jahre 😉 … und da ist einiges zusammengekommen … Ich habe die Bücherei leergelesen 😉 (nein nicht so wie im Buch „Bookless“ von Marah Woolf ;-)) und unsere Nachbarin war Buchhändlerin mit vier Töchtern, dort durfte ich mir immer Lesenachschub ausleihen 😉 … Natürlich hatte ich auch selbst Bücher, aber noch nicht so viele aus Platzgründen 😉 … Wenn ich meine Kinderbücher so durchblättere, fallen mir dann und wann auch noch Kekskrümel entgegen. Dies ist eine weitere Möglichkeit: Beim Essen lesen. Das kann ich mir einfach nicht abgewöhnen, nur wenn Besuch da ist und wir alle vollzählig sind. Mein Sohn und ich lesen immer beim Essen wenn wir alleine essen ;-).

    Und das mit den kurzen Bücher und auch Comics hat sich mein Sohn in der 4. Klasse angeeignet, da war er vom Schulstoff zu platt um „echte“ Bücher zu lesen, wie er es formulierte ;-).

    Um zu lesen, ist es wichtig, sich bewusst darauf einzulassen. Ich stelle mir auch mal den Wecker, wenn ich eine Pause vom Lektorieren benötige, um eine halbe Stunde ganz bewusst in mein jeweiliges Buch (oder ich nehme mir vor, mindestens drei Kapitel zu lesen), dass ich gerade lese, einzusteigen. Davor setze ich mich für fünf Minuten in meinen gemütlichen Ohrensessel, lege die Füße hoch und schnuppere an meinem Tee und schließe die Augen. Stelle mich ganz bewusst auf das jeweilige Buch ein, stelle den Wecker und lege los! Und ich freue mich auf meine Morgenstunden, da schreibe ich erst fleißig meine Morgenseiten, um in den Flow zu kommen und lese dann hinterher noch bei einer herrlich heißen und wohlduftenden Tasse Kaffee ein Buch ;-)! Lesen lässt sich sehr gut in den Alltag integrieren, weil man es überall machen kann.

    Habt viel Freude beim Lesen, ich wünsche Euch ein herrliches Wochenende mit viel Lesezeit ;-),

    seitenweise, allerliebste Grüße, Tina 😉

  9. Ich lese auch sehr viel früh, wenn ich Spätschicht habe. Aber ich muss sagen, dass das „viel lesen“ auch vom Job, Studium abhängt. Wenn man studiert oder in die Schule geht, hat man wesentlich mehr freie Zeit. Ich zum Beispiel bin fast den ganzen Tag auf Arbeit. : ) Ich finde, das sollte man auch beachten. Leute, die dann sagen: Heeey, du liest so viel, wie schaffst du das? , denken an sowas auch einfach nicht. 😀
    Aber die Tipps finde ich trotzdem gut, für Leute, die denken, dass sie mehr lesen müssen.

    xoxo Vera

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