Rezension: Obsidian – Schattendunkel

Kurzinfo:

  • Autor: Jennifer L. Armentrout
  • Genre: Roman, Jugendbuch
  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 397 S.

Kurzbeschreibung:

Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die
leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um “neue Freunde” zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zugehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…

ObisidianEigene Meinung:

Ich habe mich seeeehr, seeeeehr, seeeeeeeeehr lange gewehrt, dieses Buch zu lesen. Zum einen, weil ich dachte, dass es sich wiedermal um einen 0815-Abklatsch von Twiligt (was ich btw nie gelesen habe) handelt. Junge, Mädchen, übernatürliche Wesen, zweiter Junge. Und zum anderen, weil ich schlichtweg in dieser Zeit keine Lust auf Liebesgeschichten hatte.

Ich fand (und finde) das Cover grandios! Es ist eines der schönsten (wenn nicht sogar das SCHÖNSTE) Buchcover, die ich je gesehen habe. Uuuuund es wurde mir 5000 mal von einer Freundin empfohlen, die es ebenfalls total feiert.

Und dann nach ca. zwei Jahren ging ich dann (mal wieder) in die Buchhandlung meines Vertrauens und es lag da immer noch. Ich habe mir also gedacht: Mensch, du hast eh nix Neues zu lesen und wenn es nach zwei Jahren immer noch da liegt, dann muss es ja ganz gut sein. Also, zack!, um 20 Euro ärmer und ab nach Hause.

Ich habe eigentlich nichts großes erwartet. Ich dachte es wird eher so mittelmäßig, aber dann kann ich wenigstens allen anderen sagen, wie dumm sie sind, wenn sie dieses Buch mögen.

Kurz und knapp: ES HAT MICH UMGEHAUEN!!!

Ich bin dank dieses Buches aus einer riesigen Leseflaute rausgekommen, die sich Monate hinzog.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut nachzuvollziehen, das Buch ist nicht zu dick, es gibt keine seitenlangen Ausschweifungen, …es ist von den Grundvoraussetzungen perfekt.

Außerdem LIIIIIIIEEEEEEBE ich die Atmosphäre zwischen Daemon und Katy. Zwischen dem ganzen Gezanke merkt man eindeutig, wie sehr sie zueinander hingezogen sind. Und ich finde Hassliebe in Büchern generell IMMER super.

Generell fand ich Daemons Sprüche ja am geilsten. Es ist immer genau das, was ich in dieser Situation auch gesagt hätte. Es ist als wären wir siamesische Zwillinge XD. Dementsprechend war Daemon für mich eher die Hauptfigur als Katy.

Trotzdem hat mich das Buch mitgerissen und auch die Idee fand ich super! (Achtung Spoiler:) Lichtaliens, die sich in Menschen verwandeln können und böse Gegenspieler vom Nebenplaneten haben, die ihren Heimatplaneten zerstört haben.

Aber wer philosophische Gedankengänge und Tiefgründiges erwartet, der sollte die Finger von diesem Buch lassen.

Was mich ein bisschen gestört hat, was zum Beispiel, dass alle meinten, dass sie sich super tarnen können, sich aber auffällig bis zum Mond verhalten! Ernsthaft: Wenn man 10 Minuten unter Wasser bleibt ist das fucking AUFFÄLLIG!
Aber was mir auch nicht so gut gefallen hat, war, dass es nur Schwarz-Weiß-Denken gab. Wir gut, die böse.
Aber vielleicht ändert sich das ja in den anderen Büchern noch.

Ach ja: Die Szenen, in denen die beiden sich endlich zusammen genommen haben und es ein bisschen heißer wurde, sind echt saumäßig gut geschrieben. Chapeau Mrs Armentrout!

Insgesamt ein Buch, was mir sehr gut gefallen hat, aber vielleicht doch ´ne Schüppe drauflegen könnte, wenn es diese Manko beseitigt.

4 Tintenkleckse von mir!

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