„Wings of Olympus – Die Pferde des Himmels“ von Kallie George | Rezension

Mir wurde auf der Frankfurter Buchmesse ein neues Buch vorgestellt bekommen, dass sich so unfassbar gut angehört hat, dass ich es einfach haben musste! Es war ein Kinderbuch, dass sich mit griechischer Mythologie und geflügelten Pferden und einem göttlichen Pferderennen befasst! Und auch wenn es ein Kinderbuch ist, war ich sofort angefixt und berichte euch nun, wie es mir gefallen hat!


Bibliographische Daten

  • Autorin: Kallie George
  • Genre: Kinderbuch, Pferde, Griechische Mythologie
  • Verlag: Loewe
  • Übersetzerin: Nadine Mannchen
  • Seitenzahl: 213 S.
  • ISBN: 978-3-7432-0163-7

Kurzbeschreibung

Ein mutiges Mädchen, ein geflügeltes Pferd und ein großer Traum

Alle hundert Jahre kommen die Götter des Olymps hinab zu den Sterblichen, um Reiter für das Rennen der geflügelten Pferde zu suchen. Das Waisenmädchen Pippa gehört zu den glücklichen Auserwählten. Mit dem ungestümen geflügelten Pferd Zephyr an ihrer Seite muss sie sich der größten Herausforderung ihres Lebens stellen. Niemand traut den beiden zu, das härteste Rennen aller Zeiten zu gewinnen, aber sie haben keine andere Wahl: Wenn sie Pippa und Zephyr verlieren, werden die Götter sie für immer trennen…


Vielen Dank an den Loewe-Verlag für das Rezensionsexemplar!



Eigene Meinung

POSITIV

  • Geflügelte Pferde!

Ich liebe liebe liebe ein paar mythologische Elemente über alles. Und geflügelte Pferde – also Pegasi – gehören da sowas von dazu! Ich habe die Beschreibungen der Flügel geliebt, dass jedes Pferd irgendwie anders ist und seinen Götterpaten repräsentiert! Dabei sind die Pferde auch alle anders und haben andere Persönlichkeiten! Die Trainingseinheiten der Pferde haben mich total begeistert!

  • Die griechischen Götter!

Auch hier haben die griechischen Götter mehrere Auftritte als die Paten ihrer Kinder, die für sie das Rennen reiten. Absolut toll waren die meisten davon gestaltet und haben sich auch entsprechend ihrer Charakterzüge benommen, die ihnen in der Mythologie zugestanden werden. Eine tolle Einbindung der Mythologie!

  • Unsere Protagonistin Pippa!

Pippa ist ein Waisenkind im antiken Griechenland und lebt dadurch, dass sie als Stallgehilfin Anstellung findet und dort unterkommt. Pippa ist trotz allem einfach nur süß und niedlich, lässt sich von nichts von ihrem Ziel abhalten und man kann ihr die Liebe zu Pferden mit jeder Faser ansehen. Sie liebt ihr Rennpferd und würde alles dafür tun, um mit ihm zusammen bleiben zu dürfen! Außerdem ist sie dankbar, neugierig und gibt nicht auf, selbst wenn die Lage aushilfslos scheint! Pippa hat mich einfach verzaubert, alleine dadurch, dass sie auch am Ende dann doch einen Coup durchzieht, den man ihr nicht zutraut!

  • Ein toller Twist am Ende!

Am Ende bringt Pippa tatsächlich etwas, was ich so nie von ihr erwartet hätte, was einfach nur zeigen soll, wie sehr sie ihr Pferd liebt und wie viel sie dafür geben würde, um mit hm zusammen zu sein. Dabei ist ihr der Ruhm des Olymp gar nicht wichtig, sondern nur, dass sie mit Pferden zusammen sein kann und dementsprechend auch mit ihrem Liebling Zephyr! Diesen Twist will ich natürlich nicht verraten, aber ich finde ihn gut gemacht!

  • Ein schöner und mitreißender Schreibstil!

Für ein Kinderbuch zieht dieser Schreibstil einen wirklich komplett durch die Seiten! Man will sich gar nicht mehr davon losreißen und wird durch jede weitere Trainigseinheit der Pferde, jede weitere Entdeckung und Begegnung mit den Göttern oder anderen mythologischen Figuren ist aufregend gestaltet und bringt den Plot voran! Auch die anderen Figuren waren so toll gestaltet, dass man sich immer wieder wünschte, dass man sich selbst mit ihnen unterhalten könnte!

NEGATIV

  • Etwas zu unemotional

Pippas Sorgen werden wirklich sehr toll geschildert, aber ansonsten ist Pippa immer sehr müde und viel zu abenteuerlustig, um genaue Emotionen zu zeigen. Dies hat mich aber ein wenig gestört, da zu einem Abenteuer natürlich auch Emotionen bedeuten. Schade, aber gut auszubessern!

  • Die Schicksale der anderen Kinder hätten mich auch noch interessiert!

Viele der anderen Kinder bekommen in dieser Geschichte des Rennens tatsächlich eine tolle Hintergrundgeschichte. Ein paar vermissen ihre Familie, ein paar wollen unbedingt gewinnen und ein paar werden zu Dingen gezwungen, die sie gar nicht tun wollen. Auch lernt Pippa ein paar Freunde kennen. Allerdings denke ich, dass viele dieser Schicksale noch hätten ausgeführt werden können.


Fazit

Ein süßes Kinderbuch mit einer tollen Message, dass der erste Preis nicht immer der beste Preis ist, dass man auch mal aufgeben kann und dass einen viele Faktoren davon abhalten können, sein Bestes zu geben und dass das völlig ok ist. Ich liebe außerdem die griechische Mythologie und das hyperaktive und verspielte Pegasus-Pferd Zephyr! Eine süße kleine Geschichte, die sich durchaus lohnt!

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